Von Saigon nach Siem Reap, Kambodscha

Tag 113: Ankunft in Saigon

Wir nehmen leichten Herzens Abschied von unserer fensterlosen Abstellkammer und ich organisiere uns als Frühstücksimbiss „Ban Mhi“, ein belegtes vietnamesisches Baguettebrötchen, von einem kleinen Straßenstrand um die Ecke. Danach fahren wir wieder zum Office von „The Sinh Tourist“, um den Bus nach Saigon zu erwischen. Obwohl es von hier bis Saigon nur knapp 250km sind, dauert die Busfahrt laut Plan schon 8 Stunden. Die Straßen sind sehr kurvig und wir kommen nur langsam voran. Kurz vor unserem Ziel kommen wir dann noch in einen riesigen Stau (Rushhour) und die Fahrtzeit verlängert sich auf 10 Stunden. Endlich angekommen klappt dann aber alles perfekt. Unser Freund Markus erwartet uns bereits am Tourist Office und hat auch schon ein Hotelzimmer organisiert.

In Saigon gibt es unzählige Rollerfahrer

In Saigon gibt es unzählige Rollerfahrer

Auf dem Weg zum Hotel erzählt er uns ausführlich, was wir in groben Zügen schon per Mail erfahren hatten. Die Beiden sind morgens früh in Saigon angekommen und Markus hat sich nach ein paar bereits  geöffneten Hotels umgesehen, während seine Frau in einem Straßencafé mit dem Gepäck gewartet hat. Plötzlich und unerwartet passiert es dann: Ein Roller fährt vorbei und der Beifahrer reißt Markus Handtasche an sich und die Diebe sind auf und davon. In der Tasche waren ein iPad, Handy, Brieftasche, Reisepass und eine teure Kamera mit allen Urlaubsfotos und ein bisschen Kleinkram. Er berichtet uns von seiner kurzen Verfolgung und einem Besuch in der erstbesten Polizeiwache, wo keiner Englisch gesprochen hat und die sich wenig später als die Verkehrspolizei herausstellt, die bei Verbrechen ohnehin nichts unternehmen. Die Anzeige bei der richtigen Polizei ist dann allerdings nur eine Formsache und dient lediglich der Beschaffung von neuen Reisepapieren, denn die Täterbeschreibung „Rollerfahrer mit Mundschutz“ trifft in Saigon auf mehrere Millionen Menschen zu. Während der Erzählung leiden wir mit und hoffen, dass uns diese Erfahrung erspart bleibt. Die Beiden sind jetzt schon seit fast einer Woche in Saigon und statt Sightseeing standen  Behördengänge auf dem Programm. Der erste Schock ist aber glücklicherweise überwunden und die beiden haben ihre gute Laune wiedergefunden.Roblox HackBigo Live Beans HackYUGIOH DUEL LINKS HACKPokemon Duel HackRoblox HackPixel Gun 3d HackGrowtopia HackClash Royale Hackmy cafe recipes stories hackMobile Legends HackMobile Strike Hack

Mit Markus und Frederike im Straßenrestaurant

Mit Markus und Frederike im Straßenrestaurant

Nach dem Einchecken gehen wir dann gemeinsam in ein Straßenrestaurant. Markus und Frederike essen ebenfalls gerne in den einheimischen Restaurants und sind experimentierfreudig. Unser Menü besteht aus einem halb ausgebrütetem Entenei als Vorspeise (etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht übel) und vielen kleinen Hauptspeisen wie Aal, Wildschwein, Reh, einem Seafood-Hotpot und Froschschenkel, die ausgesprochen lecker schmecken. Das Essen ist insgesamt ziemlich gut (und dazu auch noch günstig) und wir werden sehr freundlich behandelt. Unsere Tischnachbarn versorgen uns sogar unaufgefordert mit ihrem Baguette, als sie mitkriegen, dass wir keine Beilagen bestellt haben.

Im Partyviertel ist es rappelvoll

Im Partyviertel ist es rappelvoll

Gut gesättigt geht es dann weiter in das Partyviertel. Es ist rappelvoll und es gibt allerlei zu sehen. Die vielen Straßenkneipen sind gut besucht und kleine Futterstände und Artisten tragen zum bunten Treiben bei. Im Gegensatz zu unserem Restaurant, dass wie unser Hotel etwas außerhalb der Touristengegend liegt, wimmelt es hier von Touristen. Wir lassen uns in einer Kneipe nieder und beobachten das Treiben.

Vielversprechende Leuchtreklame

Vielversprechende Leuchtreklame

Direkt neben uns haben sich ein paar ältere Herren eine Literflasche Jack Daniels reingeschraubt und werden vermutlich gleich umfallen oder sich in eins der vielen Stundenhotels schleppen lassen. Direkt gegenüber wirbt eins dieser Hotels mit dem ungewöhnlichen Werbeslogan „Ugly but good“.

Nach einem weiteren kurzen Kneipenstopp treffen wir kurz vor unserem Hotel zwei junge Franzosen, die sich mit ein paar Rollerfahrern streiten. Auf der Suche nach einer Bleibe wurden die Beiden zunächst zu einem Stundenhotel geschleppt und da die Jungs nicht bleiben wollten, wollen die Fahrer jetzt mehr Geld. Die Stimmung ist recht aggressiv, aber zum Glück hat unser Hotel noch ein Zimmer frei und wir quartieren die Beiden dort ein. Schließlich bezahlen sie den Rollerfahrer doch noch, der in das Hotel gestürmt ist und zunehmend aggressiver auf den Portier einredet. Verdient hat er es nicht, aber für 2€ riskieren wir keine Eskalation und sind den Spinner endlich los.

Tag 114: Kriegsmuseum und Saigon

Die kleinen Gassen um unser Hotel

Die kleinen Gassen um unser Hotel

Nach den letzten aufregenden Tagen schlafen wir endlich mal wieder richtig aus. Bei Tageslicht sind die kleinen Gassen um unser Hotel sogar noch schöner und es stört nicht, dass wir etwas laufen müssen, um in die belebten Stadtteile zu kommen. Wir schauen uns als erstes einen großen Park an, in dem schon rege Vorbereitungen für das kommende Silvesterfest getroffen werden. Wir laufen durch eine große Shoppingmall und besuchen das Adidas-Outlet, welches im Lonley-Planet beworben ist. Das Outlet hat keine 100m², ziemlich wenig Auswahl und fast ein europäisches Outletpreisniveau. Zum Glück liegt das es wenigstens in der Nähe des Kriegsmuseums, so dass wir den kurzen Umweg nicht wirklich bereuen.

Das Kriegsmuseum gehört für uns gewissermaßen zum Pflichtprogramm, denn der Krieg hat dieses Reiseland sehr stark geprägt. Im Außenbereich können Fahrzeuge und Haubitzen besichtigt werden,

Schwere Kriegsfahrzeuge vor dem Museum

Schwere Kriegsfahrzeuge vor dem Museum

während im Inneren hauptsächlich Bilder und einige Waffen ausgestellt werden. Wie grausam Krieg ist, wird einem hier nochmal vor Augen geführt…

Am frühen Abend besichtige ich mit Markus den etwa 300 Meter hohen Tower, von dem man einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt hat.

Blick über Saigon vom Financial Tower

Blick über Saigon vom Financial Tower

Im Gegensatz zu unseren Straßencafés ist der Tower aber eher eine Sehenswürdigkeit für die reichen Reisenden, denn das Bier kostet hier fast das 20-fache. Da fahren wir doch lieber wieder runter und speisen wieder in unserem „Stammrestaurant“, frei nach dem deutschen Motto: „Da war’s gut, da gehen wir wieder hin“. Der Abend ist etwas kürzer, denn wir müssen morgen früh raus, um unseren Bus nach Siem Reap zu bekommen. Markus und Frederike bleiben noch eine Nacht und fliegen dann nach Hause. Bevor wir uns verabschieden, überspielen wir noch ein paar Fotos und freundlicherweise dürfen wir den Beiden auch unsere Souvenirs mitgeben. Jetzt ist der Rucksack wieder leichter, danke!

Tag 115: Ankunft in Kambodscha

Es ist kurz nach sechs, als wir das Büro von Sinh Tourist erreichen. Auf dem Weg kommen wir an einer Bäckerei vorbei und kommen so in den Genuss von frischen Brötchen. Gut gerüstet geht es jetzt wieder für viele Stunden in den Bus.

Kambodschanischer Kleinbus mit Extrasitz

Kambodschanischer Kleinbus mit Extrasitz

An der Grenze zu Kambodscha machen wir unseren ersten Stopp. Wir hatten allerlei über korrupte Grenzbeamte gelesen, die einen gerne mal ein paar Stunden warten lassen, sollte man nicht ein paar Scheinchen zur Beschleunigung des Visaverfahrens bereithalten. Bei uns klappt aber alles problemlos, denn unsere Busgesellschaft hat alles organisiert und unser Reisebegleiter sammelt im Vorfeld alle Pässe und die Visagebühr (+5$ Aufpreis) ein und an der Grenze bekommen wir dann ziemlich zügig unsere Visa und die Reise kann weiter gehen. Man muss nur wissen, wie es geht.

Köstlichkeiten am Straßenrand

Köstlichkeiten am Straßenrand

Bei der Fahrt durch Kambodscha fällt uns auf, dass dieses Land offensichtlich wirtschaftlichen hinter Vietnam zurückliegt. Die Straßen und Häuser sind dreckiger, die Autos älter und teilweise so voll, dass selbst die Dächer als Sitze genutzt werden. An den Bushaltestellen treffen wir bettelnde Kinder, was wir in Vietnam nicht ein einziges Mal erlebt haben. Auch die Straßenstände mit einheimischen Essen sehen unhygienisch aus, was aber vielleicht auch an den angebotenen Speisen, wie z.B. Vogelspinne, liegt.

Der wichtigste Highway durch Kambodscha

Der wichtigste Highway durch Kambodscha

Im Reiseführer wird Kambodscha als „der kleine Bruder Vietnams“ bezeichnet, aber zum Glück geht es auch hier langsam wirtschaftlich bergauf.

Nach einer kurzen Mittagspause und einigen Pinkelstopps erreichen wir nach 14 Stunden Siem Reap. Die Stadt ist touristisch sehr erschlossen, was an der unmittelbaren Nähe zu den berühmten Tempelanlagen von Angkor Wat liegt. Das „Hi Hostel“ hat netterweise einen kostenlosen Abholservice und liegt sehr zentral in der Nähe des Marktes nur fünf Minuten vom Stadtzentrum.

Im touristischen Siem Reap angekommen

Im touristischen Siem Reap angekommen

Wir sind von der langen Busfahrt ein bisschen erschlagen und nach dem Abendessen ruhen wir uns im Zimmer aus. Wir beschließen nicht in Yvonnes Geburtstag rein zu feiern, denn wir sind müde und der deutschen Zeit ohnehin sechs Stunden voraus. Die Freunde aus Deutschland haben aber mitgedacht und melden sich pünktlich über Skype, so dass spontan eine digitale Geburtstagsrunde zustande kommt.

Tag 116: Geburtstag in Angkor Wat

´Gute Laune und ein leckerer Smoothie

Gute Laune und ein leckerer Smoothie

Auch wenn Feierlichkeiten wie Weihnachten und Geburtstage auf Reisen einen anderen Stellenwert haben, versuchen wir immer etwas Besonderes daraus zu machen. Wir gönnen uns ein gemütliches und ausgiebiges Frühstück und Erkunden ein wenig die Stadt. Nach einem leckeren Smoothie leihen wir uns am Nachmittag zwei Fahrräder und fahren in Richtung Norden. Da wir nur noch morgen in Siem Reap sind, lohnt sich für uns nur das 1-Tagesticket für die berühmten Tempelanlagen in Angkor Wat

Nach 17:00 Uhr wird es immer leerer

Nach 17:00 Uhr wird es immer leerer

und ich habe gelesen, dass man dieses am Vortag schon ab 17:00 Uhr zum Sonnenuntergang nutzen kann. Außerdem können wir uns so schon am Abend das Ticket holen und müssen uns nicht morgens anstellen, wenn die großen Reisebusse ankommen. Die Fahrt mit dem Fahrrad zieht sich zwar ein bisschen, aber wir kommen noch rechtzeitig an, um die Tempelanlagen im letzten Licht des Tages zu sehen. Beim Betreten der riesigen Anlage kommen uns Menschenmaßen entgegen, aber dafür ist es im Inneren mittlerweile ziemlich leer.

Unsere Geburtstagslocation: Angkor Wat

Unsere Geburtstagslocation: Angkor Wat

Wir erkunden das Gelände bis ein Wachmann die letzten Gäste zum gehen auffordert. Das Licht ist zwar schon etwas zu dunkel für schöne Fotos, aber so ruhig würden wir Angkor Wat wahrscheinlich am Tag nicht erleben. Außerdem: Wer kann schon behaupten seinen Geburtstag in den berühmten Tempelanlagen gefeiert zu haben?!

Nach der Rückfahrt haben wir ein weiteres Geburtstagsspecial auf dem Plan und gönnen uns eine traditionelle Massage. Wir haben wieder ein bisschen recherchiert und anstatt vor irgendeinem Laden zu sitzen, sind wir wieder etwas außerhalb in entspannter Umgebung. Die Massage ist kräftig, aber wir fühlen uns danach ziemlich gut.

Krokodil und Hai zum Abendessen

Krokodil und Hai zum Abendessen

Am Abend gibt es dann noch ein Geburtstagsbarbecue. Wir können unser Essen direkt am Tisch selbst zubereiten und grillen exotisches Fleisch wie Krokodil und Hai. Nach dem Essen sollte es eigentlich noch ein Geburtstagsshopping geben, aber wir sind zu spät dran und die meisten Läden sind schon zu. Den restlichen Abend lassen wir ansonsten ruhig ausklingen. Morgen wollen wir die anderen Tempel besichtigen und abends ist Silvester. Bei den vielen Bars und Diskotheken in Siem Reap wird das Feiern sicherlich nicht zu kurz kommen.

Tag 117: Tempel und Silvesterparty

Am Eingang ist ein wenig Stau

Am Eingang ist ein wenig Stau

Wir haben uns über unser Hostel einen TukTuk-Fahrer gemietet, der uns den ganzen Tag durch das weitläufige Gelände fahren wird. Glücklicherweise haben wir bereits unsere Tickets und so können wir am Stau vor dem Ticketschalter vorbeifahren. Da wir die nächstgelegenste und berühmteste Ruine Angkor Wat schon besichtigt haben, lassen wir uns direkt zur nächsten Anlage fahren und  hoffen so,  dem großen morgendlichen Touristenansturm auszuweichen. Leider geht der Plan nur teilweise auf, denn schon beim ersten Tempel erwarten uns die ersten großen Reisebusse und das bekannte Bild von asiatischen Reisegruppen mit Namensschildern.

Nichts desto trotz ist der Anblick beeindruckend und obwohl die Tempeltreppen oft steil sind (und in Deutschland bestimmt deswegen gesperrt wären), sind weite Teile des Gebäudes begehbar. Die knapp 800 Jahre alten Tempelanlagen sind noch gut in Schuss, wenngleich die Steine teilweise wieder zusammengesetzt wurden. Das ist puzzeln auf höchstem Niveau!

Der inoffizielle Seiteneingang

Der inoffizielle Seiteneingang

Der nächste Tempel ist etwas höher und um das Gebäude in Ruhe anzuschauen nehmen wir einen Seiteneingang. Das Gelände ist sehr weitläufig und wir konnten den Touristenmaßen bisher halbwegs ausweichen.Als nächstes besichtigen wir die Elefantenterrassen und haben von dort eine tolle Aussicht auf mindestens 100 Reisebusse. Es gibt zahlreiche Souvenirläden und netterweise auch ein paar Restaurants die uns und unserem Hunger sehr gelegen kommen.

Hunderte von Reisebussen

Hunderte von Reisebussen

Nach einem kurzen Mittagessen und anschließendem Boxenstopp fahren wir mit unserem TukTuk weiter und erreichen das nächste Gebäude. Beim Aussteigen kommt der Schock: Kein Handy mehr in der Hosentasche! Beim Essen habe ich das letzte Mal darauf geschaut und bin mir sicher es mitgenommen zu haben. Also bleibt nur die Toilette oder die holprige Fahrt mit dem TukTuk, wo es  irgendwo rausgefallen sein muss.

So ein Dreck, das Handy ist weg...

So ein Dreck, das Handy ist weg…

Wir fahren den kompletten Weg zurück und suchen die Straße ab. Ich inspiziere sogar die Toiletten aber die Bemühungen sind vergebens. Unser TukTuk-Fahrer zuckt die Schultern und meint „Hier sind so viele Leute…“. „Das habe ich gar nicht gemerkt, du Schlauberger“, denke ich mir und die Laune ist kurzzeitig etwas getrübt. Dann muss ich an Markus Taschendiebstahl denken und mir bleibt zudem als Trost,  dass ich zumindest nur das alte iPhone 3G dabei hatte. „Shit happens“ und weiter geht‘s!

Während der weiteren Besichtigung verbessert sich die Laune wieder. Wir besteigen einen weiteren Tempel und sehen danach auch den durch den Film „Tomb Raider“ berühmt gewordenen „Ta Phrom“. Hier hat sich ein Baum mitsamt seinen Wurzeln auf dem Gebäude niedergelassen und behauptet erfolgreich sein Revier. Diese Verschmelzung von Natur und alten Ruinen gefällt uns ziemlich gut.

Nach der Besichtigung eines weiteren Tempels beschließen wir am frühen Nachmittag zurückzukehren und uns vor der Silvesterparty noch ein wenig auszuruhen. Der Ausflug hat uns sehr gut gefallen und die Anlagen sind sehr sehenswert. Für uns war der 1-Tagespass aber vollkommen ausreichend und wir fragen uns, was die Besucher mit einem Wochenpass alles besichtigen wollen?!

Mit Jason "Jägerbomb" und Caroline feiern wir Silvester

Mit Jason „Jägerbomb“ und Caroline feiern wir Silvester

Am Abend haben wir uns mit den zwei Kanadiern  Jason und Caroline verabredet, die wir am Vortag an der Rezeption des Hostels getroffen hatten. Als Vierergruppe feiert es sich besser und so haben wir uns nach dem kurzen Austausch zusammengetan. Wir legen mit ein paar Drinks und einer Partie Billard los und Caroline erzählt uns von der „MonkeyBar“ (oder so ähnlich), wo es eine tolle Silvesterparty geben soll. Kurzerhand machen wir uns gutgelaunt auf den Weg und irgendwie fällt der Name „Jägermeister“, wahrscheinlich weil ich über den genialen Imagetransfer der Marke berichtet habe. Jedenfalls stellt sich heraus, dass Jason ein großer Jägermeisterfan ist und nicht ins Glas spuckt. Wenig später und einen Kiosk weiter haben wir eine Flasche und 4 Dosen Redbull dabei und der Weg zur MonkeyBar wird noch gut gelaunter.

Gesund und munter ins neue Jahr

Gesund und munter ins neue Jahr

Die Party stellt sich als echter Glücksgriff heraus. Wir befinden uns wenig später im  vierten Stock unter freiem Himmel und der Veranstalter hat sich nicht lumpen lassen und den ganzen Boden mit Sand bedeckt. Die Atmosphäre ist toll und die Stimmung unter den Gästen aus aller Welt ist ausgelassen. Schon beim Betreten der Bar werden wir in die ersten Gesprächen verwickelt und wie bei den meisten anderen Gästen werden unsere Gesichter mit Leucht- und Wasserfarbe bemalt. Ich spreche mit allerlei Leuten aus der ganzen Welt, kann mich aber nicht mehr an die Details der Gespräche erinnern…

Kurz vor Silvester gehen wir runter auf die Straße und bejubeln das neue Jahr. Die Straßen in Siem Reap sind dermaßen voll, dass man sich kaum noch bewegen kann. Hier wird nun ordentlich gefeiert, die Stimmung ist ausgesprochen schön, jeder umarmt sich und wünscht sich ein frohes neues Jahr. Wir verlieren jedoch Jason und Caroline im Getümmel und machen uns nach kurzer Suche auf den Heimweg, denn hier besteht keinerlei Chance, Jemanden wieder zu finden. Für uns gibt es zudem leider keinen entspannten Morgen, da wir morgen früh direkt weiter nach Thailand fahren, wo wir für knappe drei Wochen an einem Freiwilligenprojekt in einer Schule teilnehmen werden. Hier sind wir dann auch endlich mal ein paar Wochen an einem Ort und haben vielleicht Zeit, das aufregende Jahr 2013 revue passieren zu lassen.

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