Von Perth bis Monkey Mia

 

Tag 180: Aufbruch nach Jurien Bay

Unser Mietwagen ist bald startklar

Unser Mietwagen ist bald startklar

Wir haben einen günstigen Mietwagen über www.mietwagen-check.de gefunden und holen unseren Wagen morgens um 8:00 Uhr an der Vermietung ab. Dummerweise müssen wir bei der Wagenübergabe feststellen, dass bei der Weitervermittlung (Mietwagen-Check an Auto Europe an ACE Australien) das kleine Detail unterschlagen wurde, dass wir uns nur in einem Radius von 500km um Perth aufhalten dürfen. Wir wollen aber bis nach Exmouth, was mehrere hundert Kilometer weiter nördlich liegt. Der freundliche Mitarbeiter hat aber schnell eine Lösung parat: „Der Wagen fährt auch weiter als 500km, ihr dürft uns das hinterher nur nicht sagen und seit auf den letzten Kilometern nicht mehr versichert.“ Da die Versicherung bei Steinschlag, Reifenschaden und auf Schotterpisten ohnehin nicht greift (zum Glück haben wir uns die Police im Vorfeld durchgelesen) macht das aber kaum einen Unterschied.

Die ersten paar hundert Kilometer liegen vor uns

Die ersten paar hundert Kilometer liegen vor uns

Wir fahren dieses Mal einen Nissan Tiida und obwohl der Wagen recht geräumig aussieht, ist er, nachdem wir unsere Einkäufe, Zelt, Matratze, Kühlbox und Gepäck eingeräumt haben, ziemlich voll. Wenig später passiert das erste Malheure. Während wir einkaufen sind, schlägt uns offensichtlich jemand mit seiner Autotür gegen Unsere und wir haben die erste Schramme im unversicherten Wagen. Die Dame im Wagen neben uns streitet alles ab und der Radius ihrer Tür passt tatsächlich leider nicht zum Schaden. Möge der Schuldige in der Hölle schmoren! Vielleicht fallen die kleinen Kratzer bei der Übergabe nicht auf.

Die "Pinnacles" nördlich von Perth

Die „Pinnacles“ nördlich von Perth

Kurz nach Mittag sind wir dann endlich auf der Straße. Wir haben uns eine (für australische Verhältnisse) kurze Strecke vorgenommen und fahren ca. 270km bis nach Jurien Bay. Auf dem Weg nehmen wir eine Abzweigung zu den “Pinnacles“. Hierbei handelt es sich um bis zu 4 Meter hohe Steingebilde, die Wind und Wetter hier geschaffen haben. Es gibt einen Wanderweg und einen kleinen Rundkurs für das Auto durch die Pinnacles. Obwohl es locker über 35°C sind, laufen wir zunächst zu Fuß zum ersten Aussichtspunkt und besichtigen die nächstgelegenen Felsen. Die Hitze, der Wind, der Sand und vor allem die hunderttausend Fliegen machen uns zu schaffen und nach dem ersten Aussichtspunkt entscheiden wir uns doch für die fliegenfreie Rundfahrt mit dem Auto. Auf dem Rückweg springt ein Känguru über den Weg und will uns damit wahrscheinlich „Willkommen an der Westküste“ sagen.

Willkommen an der Westküste

Willkommen an der Westküste

Zurück auf der Piste klicken wir den Tempomaten wieder bei 110 km/h Tachogeschwindigkeit (in Australien ist 110 km/h die erlaubte Höchstgeschwindigkeit) ein und lassen uns bis zu unserem ersten Campingplatz fahren. Nur lenken muss ich noch selber.

Da wir uns die Campingausrüstung unserer Freunde geliehen haben, können wir in Jurien Bay eine Campsite mieten und müssen nicht in ein Hostel. Die Campsite ist mit etwa 30$ nur halb so teuer und so können wir täglich sparen. Nachts kühlt es sich zum Glück ab und da wir ohnehin bis 10:00 Uhr auschecken müssen, macht es auch nichts, dass die Sonne morgens ab 07:30 Uhr auf das Zelt knallt und die Temperatur beständig steigt.

Am Strand ist es sehr windig

Am Strand ist es sehr windig

In Jurien Bay gibt es einen Supermarkt und einen Strandabschnitt, auf dem wir aber aufgrund des heftigen Windes nur kurz verweilen. In der Campingküche gibt es zwei große Kühlschränke und eine Barbecuestation. An der Wand hängt sogar ein Flatscreen, auf dem eine australische Realityshow flimmert. Geschirr und Pfannen sind zwar nicht vorhanden, aber wir haben zum Glück eine Pfanne dabei (in der man im Notfall auch Nudeln kochen kann) und machen uns ein leckeres Abendessen.

Tag 181: Kalbarri

Wir stoppen für einen "Road Train" und "Road Works"

Wir stoppen für einen „Road Train“ und „Road Works“

Über den Küstenhighway fahren wir weiter in den Norden. Die Straßen sind endlos lang und nur gelegentlich müssen wir den Tempomaten ausschalten um für Straßenarbeiten oder Roadtrains (riesige LKW) langsamer zu werden.

Kurz hinter Northampton verlassen wir den Highway und fahren entlang der Küste nach Kalbarri. In der Nähe der kleinen Stadt am Meer befinden sich das „Nature Window“ und einige beeindruckende Schluchten, die wir uns näher anschauen wollen. Auf dem Hinweg passieren wir einen rosa Salzwassersee und unser Reiseführer berichtet, dass sich in dem Wasser besondere Algen befinden, die einen rosa Farbstoff abgeben.

Das Wasser wird durch Algen pink gefärbt

Das Wasser wird durch Algen pink gefärbt

Wir wollen uns das aus der Nähe anschauen und werden überrascht. Wir haben das Wasser (das sogar ein sehr kräftiges Rosa hat) fast erreicht, da blockiert eine Schranke mit der Aufschrift „Dieses Gelände gehört dem Chemiekonzern BASF. Kein Zutritt für Unbefugte“ unseren Weg. Das Wasser schäumt an den Ufern und es stinkt bestialisch. Wir bekommen leichte Zweifel, ob allein natürliche Algen für die ungewöhnliche Farbe des Salzwassersees verantwortlich sind.

Beeindruckende Steinformation auf dem Weg nach Kalbarri

Beeindruckende Steinformation auf dem Weg nach Kalbarri

Kurz vor dem Ziel gibt es noch einige Aussichtspunkte. Von hier können wir wieder interessante Steinformationen in der Steilküste sehen. Nach den 12 Apostles und der „Edge to Antarctica“ ist der Anblick zwar nicht ganz so überwältigend, aber nur weil man etwas Schönes oft gesehen hat, wird es noch lange nicht langweilig. Diese verdammten Fliegen, die uns dauernd in Ohren, Nase, Mund und Augen krabbeln wollen, gehen uns dagegen gewaltig auf den Zeiger.

Das Begrüßungskomitee in Kalbarri

Das Begrüßungskomitee in Kalbarri

Kalbarri ist ein kleines Städtchen( Einwohnerzahl), welches jedoch über 3 Campingplätze verfügt. An der Uferpromenade werden wir direkt von ein paar Pelikanen begrüßt und checken wenig später im zentral gelegenen Campingplatz ein. Es ist momentan recht windig und abends kühlt es ab, so dass die Nächte im Zelt sehr erträglich sind.

Die Laufstrecke verschwindet im Australischen Outback

Die Laufstrecke verschwindet im Australischen Outback

Am Abend geht die Sonne langsam unter und während es sich abkühlt schnüre ich mal wieder die Laufschuhe. Ich laufe ein wenig am Ufer entlang und folge dann einem Weg in’s Outback. Der Weg ist sandig und wird von trockenem Buschwerk gesäumt. Der Weg ist unendlich lang und verschwindet irgendwo am Horizont. Ich kehre um, bevor das letzte Tageslicht verschwunden ist. Außerdem ist laufen auf Sand ganz schön anstrengend. Den Abend verbringen wir mit einem Kriegsveteran aus den Niederlanden. Der Herr ist in Frührente gegangen und reist jetzt durch die Welt. Keine schlechte Alternative.

Tag 182: Nature Window und Monkey Mia

Das "Nature Window" in der Nähe von Kalbarri

Das „Nature Window“ in der Nähe von Kalbarri

Nach einer angenehmen Nacht werden wir von der Sonne und der steigenden Temperatur im Zelt geweckt. Ausschlafen ist hier nicht drin, aber da wir ohnehin Sightseeing und einige hundert Kilometer schaffen wollen, auch gar nicht gewünscht. Kurz hinter Kalbarri befindet sich das „Nature Window“. Der Aussichtspunkt liegt etwa 20km abseits der Straße und die letzten 12km müssen wir über eine unbefestigte Schotterpiste zurücklegen, die aber mit einem normalen Auto noch gut zu befahren ist. Der Eintrittspreis von 12$ pro Auto wäre auch vertretbar, wenn die Eintrittsstation besetzt wäre. So finden wir nur einen Automaten, der ausschließlich Münzen nimmt und wir haben natürlich nicht genug Kleingeld…

Der Fluß schlängelt sich durch die trockene Landschaft

Der Fluß schlängelt sich durch die trockene Landschaft

Die Aussichtspunkte sind in Australien gut organisiert und hinter der Schotterstraße taucht ein asphaltierter Parkplatz inkl. Toilettenhäusschen auf. Von hier sind es nur knapp 500 Meter zum berühmten Nature Window. Die kleine Wanderung wird mal wieder von Hitze und tausend Fliegen begleitet. Man kann sich zwar in den Shops Fliegennetze kaufen, aber für uns ist diese Lösung auch nicht optimal.

Das Natur Window und auch die Umgebung gefallen uns gut. Im Tal befindet sich ein Flussbett und wir haben eine tolle Aussicht auf die ansonsten trockene Umgebung. Das Nature Window ist natürlich ein sehr beliebtes Fotomotiv und wir müssen uns diesen Spot mit einigen anderen Touristen teilen.

Kurz hinter dem Nature Window gibt es auch noch einen zweiten Aussichtpunkt, der offensichtlich nicht ganz so stark angelaufen wird. Jedenfalls sind wir dort ganz alleine und können ebenfalls eine tolle Aussicht genießen.

Wir erreichen die "Shark Bay"

Wir erreichen die „Shark Bay“

Die Stille und Einsamkeit über dem Tal hat einen anderen Charme und gefällt uns fast noch besser.

Die Ausflüge im Nordwesten Australiens haben eine besondere Eigenart. Auch wenn die Aussicht und Natur unglaublich schön ist, freuen wir uns jedes Mal, wenn wir wieder im klimatisierten und fliegenfreien Auto sind. Nach dem Nature Window fahren wir weiter zur Shark Bay, wo sich einige schöne Sightseeingspots und unser Tagesziel befinden.

Die Stromatoliten

Die Stromatoliten

Nach etwa 350km erreichen wir die Abzweigung zu den „Stromatoliten“. Diese kleinen Felsen wurden schon vor einigen Millionen Jahren durch Microorganismen geschaffen und produzieren unseren lebenswichtigen Sauerstoff. Über einen Steg können wir über die Felsen laufen und uns alles aus der Nähe anschauen.

Shell Beach - der ganze Strand besteht aus kleinen Muscheln

Shell Beach – der ganze Strand besteht aus kleinen Muscheln

Einige Kilometer hinter den Stromatoliten Stopp befindet sich der bekannte „Shell Beach“. Aus unergründlichen Gründen besteht der komplette Strand ausschließlich aus mehr oder weniger gut erhaltenden Muscheln. Wir wandern über den Muschelstrand in das seichte Wasser. Die Sonne scheint und der Strand erstreckt sich ewig lang in beide Richtungen. Ein schöner Anblick.

Aussicht vom "Eagle Bluff" auf das seichte Meer

Aussicht vom „Eagle Bluff“ auf das seichte Meer

Kurz vor Denham fahren wir noch einmal ab und folgen einer kurzen Schotterpiste bis zum „Eagle Bluff“. Von der Aussichtsplattform haben wir einen Blick über eine Bucht und mit etwas Glück kann man von hier aus Schildkröten, Haie, Rochen und Dougongs (Seekühe) im seichten Wasser der Bucht erblicken. Wir entdecken tatsächlich einige größere, sich bewegende Schatten im Wasser, können diese aus der Ferne aber nicht mit Sicherheit zuordnen. Hinter der Bucht befindet sich noch eine kleine Insel und auf den ersten Blick scheint es so, als wäre dort eine Pinguinkolonie. Dass man Pinguine nicht nur im ewigen Eis findet, haben wir schon in Südafrika gelernt, aber bei genauer Betrachtung scheint es sich eher um Kormorane zu handeln.

Unser Zeltplatz in Monkey Mia

Unser Zeltplatz in Monkey Mia

Denham ist eine kleine Ortschaft und wirkt auf uns nicht besonders einladend. Es gibt ein paar Geschäfte und Campingplätze, aber alles liegt direkt an der Straße und es gibt keinen Strand. Wir hatten überlegt in Denham zu campen, da unser Guidebook uns vor dem teuren und überlaufenden Monkey Mia gewarnt hat. Nach einem kurzen Anruf stellen wir aber fest, dass nicht nur ausreichend Platz ist, sondern dass es bis zum 15. März auch noch ein unschlagbar gutes Angebot gibt. Für 20$/Person bekommen wir einen Campingplatz und ein Abendessen inkl. Getränk. Die Entscheidung ist in Sekunden getroffen und wir fahren die letzten 30km nach Monkey Mia, wo wir einen schönen Campingplatz, exzellente sanitäre Einrichtungen und ein leckeres Abendessen vorfinden.

Tag 183: Feuer in Monkey Mia

In Monkey Mia kommen jeden Morgen die Delpphine an den Strand

In Monkey Mia kommen jeden Morgen die Delpphine an den Strand

Monkey Mia ist berühmt für seinen Strand und die dort stattfindende morgendliche Delphinfütterung. Schon seit über 40 Jahren kommen die Delphine jeden Morgen an den Strand. Den Erzählungen zufolge sind die ersten Delphine vor vielen Jahren einem Fischer gefolgt und lassen sich nun täglich blicken. Monkey Mia hat sich daraufhin zunächst in ein Delphin-Forschungszentrum und dann auch in eine Touristenattraktion entwickelt.

Die Delphine beobachten uns

Die Delphine beobachten uns

Im Laufe des Vormittags finden drei Fütterungen statt. Wir sind pünktlich vor Ort und werden von einer freundlichen Mitarbeiterin begrüßt. Während wir bis zu den Knöcheln im Wasser am Strand warten, geht die Mitarbeiterin etwas tiefer ins Wasser und offensichtlich kennen die Delphine diesen Ablauf sehr gut und kommen näher. Delphine gelten als sehr intelligent und es wird gescherzt, dass die Delphine aus dem gleichen Grund hier sind, wie wir. Aus Neugierde und um die Menschen am Strand zu beobachten. Wir bekommen einige Informationen über die Tiere und deren Leben in der „Shark Bay“, die ihren Namen nicht ohne Grund hat.

Bei der Fütterung werde ich später auch ausgewählt

Bei der Fütterung werde ich später auch ausgewählt

Hier gibt es zahlreiche Riff- und Tigerhaie und die meisten Delphine kennen die Raubfische nur zu gut, was man anhand der Narben und Fransen in den Flossen sehen kann. Trotz der Liebe zu den Delphinen werden wir auch darauf hingewiesen, wie wichtig Haie für das Ökosystem sind und das jährlich mehr Menschen von Kokosnüssen erschlagen, als von Haien tödlich verletzt zu werden. Eine Schande, dass Westaustralien wegen einigen tödlichen Unfällen in der Gegend um Perth die Jagd auf Haie freigegeben hat.

Ich lege dem Delphin einen Fisch ins Maul

Ich lege dem Delphin einen Fisch ins Maul

Zum Schluss kommen ein paar freiwillige Helfer dazu und einige auserwählte Zuschauer dürfen ein paar der Delphine füttern. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, als ich auf einmal nach vorne gerufen werde. Dämlicherweise haben wir den Akku unserer Kamera im Zelt vergessen, aber ich habe die GoPro (Unterwasserkamera) dabei und kann zumindest ein Foto aus nächster Nähe schießen.

Monkey Mia hat eine schön angelegte Resortanlage

Monkey Mia hat eine schön angelegte Resortanlage

Wir reisen heute nicht weiter und verbringen somit den Nachmittag am Pool im Schatten. Das Resort ist schön und aufgrund der Vorsaison auch nicht zu voll. Zudem gibt es das günstige Angebot zum Campen inkl. Abendessen und kostenloses WiFi. Am Abend gehen wir wieder essen und treffen danach ein paar Franzosen bei einem Fotoshooting mit Pelikanen am Strand. Wir haben uns gerade erst vorgestellt, als einer der Franzosen eine dunkle Rauchwolke aus dem hinteren Teil des Resorts entdeckt, in der sich auch unser Zeltplatz befindet.

Schon von Weitem sieht es nicht gut aus

Schon von Weitem sieht es nicht gut aus

Mit den Worten „Vielleicht ist es nichts, aber wir schauen besser mal nach“ sprinten wir los und erblicken wenig später die Bescherung. Einer der Bungalows hat Feuer gefangen und brennt lichterloh. Das Feuer wurde zwar auch schon von anderen entdeckt, doch die Umgebung ist staubtrocken und der starke Wind begünstigt die Ausbreitung des Feuers. Die ersten Gartenschläuche sind schnell angeschlossen, aber das Wasser reicht nicht um das Feuer zu löschen. Ein kleiner Gastank explodiert irgendwo im Inneren des Bungalows und das Feuer breitet sich schnell weiter aus. Die Feuerwehr wurde zwar gerufen, muss aber aus dem 30km entfernten Denham anreisen. Alle Camper bauen schleunigst ihre Zelte ab und auch wir haben wenig später alles im Auto, um im Notfall sofort fliehen zu können.

Das Feuer breitet sich weiter aus

Das Feuer breitet sich weiter aus

Mittlerweile brennen mindestens 3 Bungalows und zwei festinstallierte Wohnwagen. Mit vereinten Kräften werden die Wertgegenstände aus den umliegenden Hütten getragen und ein Boot und ein alter Wohnwagen aus der Gefahrenzone gezogen. So ein heftiges Feuer haben wir noch nie gesehen und wir waren auch nicht besonders scharf auf diese Erfahrung.

Es brennt lichterloh bis die Feuerwehr kommt

Es brennt lichterloh bis die Feuerwehr kommt

Zum Glück erscheint nach etwa 40 Minuten (gefühlte Stunden) die Feuerwehr und nachdem die entsprechenden Anschlüsse gelegt sind, wird das Feuer endlich kleiner und scheint unter Kontrolle zu sein. Nachdem die akute Gefahr gebannt ist, reagiert das Resortmanagment vorbildlich und lädt alle Gäste in das Restaurant zu Getränken und Sandwiches ein. Der Manager geht zu allen Gästen und erkundigt sich nach dem Wohlbefinden und den Übernachtungsplänen. Einige der Gäste sind bereits abgereist, aber wir bleiben und schlagen unser Zelte (in sicherem Abstand zum ehemaligen Brandherd, wo noch bis spät in die Nacht gearbeitet wird) wieder auf. Leider hat unser geliehenes Wurfzelt den schnellen Abbau nicht verkraftet und eine Stange ist gebrochen. Ein verschmerzbarer Verlust im Vergleich zu den ehemaligen Wohnwagenbesitzern. Am wichtigsten ist aber, dass niemand verletzt wurde!