Traumhafte Strände rund um Ao Nang

Tag 141: Railay Beach, Pranang

Wims Lamborghini

Wims Lamborghini

Heute stehen Strand, Kalksteinfelsen und eine Tour mit einem „Longtail-Boot“ auf dem Plan. Zunächst wird jedoch gefrühstückt und dass  – ganz thailändisch – ein Reisegericht mit Spiegelei und Gemüse. Frisch gestärkt bringt uns danach der Hotelbetreiber Wim mit seinem „Lamborghini“ zur Anlegestelle in Ao Nang, von wo wir zum berühmten Railay Beach aufbrechen. Für die Bootstouren mit einem Longtail-Boot braucht man nicht vorbuchen, sondern man kann sich bequem ein Ticket (200 Baht hin- und zurück, pro Person) an der Anlegestelle in Ao Nang kaufen.

Railay-Beach, Pranang

Railay-Beach, Pranang

Wenig später sitzen wir auch schon in einem Longtail-Boot und kommen in weniger als fünfzehn Minuten am Pranang Beach an, der kurz hinter dem Railay Beach liegt und noch schöner sein soll. Wie erwartet ist der Strand sehr schön, aber von Touristen stark frequentiert. Wer einen einsamen Sandstrand sucht, für den ist der bekannteste Strand in Krabi nicht die beste Wahl. Bei blauem Himmel, Sonnenschein und feinstem Sandstrand lässt es sich natürlich trotzdem gut aushalten.

Hier ankern jede Menge Versorgungsschiffe

Hier ankern jede Menge Versorgungsschiffe

Unsere neusten Errungenschaften sind Schnorchel und Tauscherbrillen, die man hier für einen fairen Preis bekommt. Wir machen uns startklar und erkunden die Gegend unter der Wasseroberfläche des Traumstrandes. Wir finden zwar nicht besonders viele und spektakuläre Fische, aber der kleine Schnorchelausflug macht uns trotzdem Spaß. Wir schwimmen ziemlich weit raus und sind entsprechend bei der Rückkehr erschöpft. Am Strand halten praktischerweise aber jede Menge Verpflegungsboote, wo wir uns mit meinem Lieblingsgericht „Pad Thai“ (wird von nun an in „Patt Thai“ umbenannt) einem Maiskolben und kühlen Getränken versorgen.

Sunset am Nopparattara Beach

Sunset am Nopparattara Beach

Die Preise sind zwar etwas höher als sonst, aber noch fair. Nach einer weiteren Schnorcheltour, die dieses Mal eine komplette Umrundung des Kalksteinfelsens beinhaltet, machen wir uns mit unserem Wassertaxi auf den Rückweg.

Am Abend sparen wir uns die Fahrt nach Ao Nang und lassen uns zum Nopparattara Beach bringen. Der Strand ist etwas außerhalb des Touristenzentrums von Ao Nang und aus unserer Sicht viel schöner. Direkt am Strand gibt es keine Hotels sowie Restaurants und wir können den Sonnenuntergang in herrlicher Kulisse genießen. Auf dem Rückweg gehen wir essen und ich wage mich an ein scharfes thailändisches Gericht. Es ist höllenscharf und selbst Yvonnes „mittelscharfes“ Gericht hat es in sich.

Tag 142: Eine Bootstour zu den „Four-Islands “

Etwas touristisch, aber traumhaft schön

Sehr touristisch, aber traumhaft schön

Überall in Ao Nang kann man Bootstouren buchen und wir haben uns heute die „Four-Island-Tour“ entschieden. Die Tour kostet nur 500 Baht (12€ inkl. Getränke und Mittagessen), was uns ausgezeichnet in das Reisebudget passt. Natürlich muss man für diesen Preis auch ein paar Abstriche machen, denn wir müssen uns das kleine Boot mit fast 30 anderen Passagieren teilen. Während es uns im überdachten Teil des Bootes noch ganz gut getroffen hat, müssen ein paar andere Touristen draußen sitzen und sind schon vor der Ankunft am ersten Strand klatschnass.

Zwei Inseln werden durch eine Sandbank verbunden

Zwei Inseln werden durch eine Sandbank verbunden

Der Strand auf dem „Tub Island“ sieht paradiesisch aus, man muss sich nur die vielen Boote und Touristenmassen wegdenken. Zwei kleine Inseln werden von einer Sandbank verbunden, die im Laufe unseres Aufenthalts im Wasser verschwindet. Da die meisten Touristen an dem Strand in der Nähe der Anlegestelle verweilen, gehen wir etwas weiter und genießen die Sonne bis die Tour weitergeht.

Wir fahren an der „Chicken Island“ vorbei und ankern kurz darauf um schnorcheln zu gehen.

Chicken Island

Chicken Island

Hier sind deutlich mehr Fische unterwegs und mithilfe einiger Toastscheiben befinden wir uns auf einmal in einem riesigen Schwarm. Mit einem kleinen Trick (Toaststücke in der fast geschlossenen Faust) kann man die Fische sogar mit der Hand fangen.

Zurück auf dem Boot werden wir mit Trinkwasser versorgt und fahren danach zu einer kleinen verstecken Bucht. Die Bootscrew hat in wenigen Minuten ein kleines Buffet hervorgezaubert und es schmeckt tatsächlich überraschend gut. Obwohl die Bucht nur sehr klein ist, gibt es einiges zu entdecken. Nach einer kurzen Kletterpartie erreichen wir eine kleine Tropfsteinhöhle und nachdem wir diese durchquert haben, befinden wir uns auf einmal 15 Meter über dem Wasser in der Felswand und können den Strand überblicken.

Kletterpartie zur Lagune und zum Aussichtspunkt

Kletterpartie zur Lagune und zum Aussichtspunkt

Auf dem Rückweg ist noch ein Stopp am Railay Beach auf dem Programm und wir hoffen, dass wir nicht den gleichen Strand anfahren wie gestern. Unsere Hoffnung wird leider enttäuscht, denn wir halten an genau der gleichen Stelle. Trotzdem entpuppt sich dieser Stopp als einer der schönsten Teile der Tour, denn was wir gestern übersehen hatten, ist ein kleiner Weg am hinteren Ende des Strandes, von wo man weitere Teile der Insel erkunden kann. Wir finden einen steilen Aufstieg zu einer Lagune und einem Aussichtspunkt und obwohl die Zeit knapp ist, klettern wir los.

Die Aussicht vom Viewpoint ist ausgezeichnet

Die Aussicht vom Viewpoint ist ausgezeichnet

Der Weg ist länger und steiler als erwartet aber das Klettern macht uns Spaß und der Aussichtspunkt ist grandios. Leider fehlt uns die Zeit, auch die Lagune zu erreichen. Das ist der Nachteil von Touren: Man hat immer nur ein kurzes Zeitfenster…

Wir klettern in Windeseile wieder runter und erreichen als vorletzte das Boot, auf dem der Rest der Touristen schon wartet. Doof, dass wir den hinteren Teil der Insel nicht früher entdeckt haben. Hier wären wir gerne noch länger geblieben.

Tag 143: Das verstecke „Pine Bungalow“ Resort

Blick vom Strandrestaurant

Blick vom Strandrestaurant

Auf Empfehlung eines Reisebüros in Krabi haben wir uns für 2 Nächte im Resort „Pine Bungalow“ einquartiert. Da das Resort etwas außerhalb und versteckt ist, haben wir gestern angerufen und einen Pick-Up vom Bungalow bestellt, der überpünktlich erscheint. Nach einer Viertelstunde Fahrtzeit durch kleine einheimische Dörfer erreichen wir dann unser Ziel. Wir bekommen genau das, was uns versprochen wurde und was wir uns gewünscht haben. Das Resort ist ruhig, hat einen kleinen eigenen Strand, die Zimmer sind einfach und sauber und das Essen gut und bezahlbar.Review Android Smartphone

Es ist ruhig und perfekt zum relaxen

Es ist ruhig und perfekt zum relaxen

Nach einem verspäteten Frühstück starten wir in den Tag. Während der Reise gibt es immer wieder Momente, in denen wir uns ein bisschen besinnen und überlegen, was wir als nächstes tun möchten. Ich habe mir vorgenommen, unseren/diesen Blog ein bisschen auf Vordermann zu bringen und fange mit der Recherche und einigen ersten Tests an. Mit dem Laptop im Strandrestaurant mit Blick auf das Meer unter Palmen – es gibt durchaus schlimmere Arbeitsbedingungen.

Sonnenuntergang am Strand der "Pine Bungalows"

Sonnenuntergang am Strand der „Pine Bungalows“

Auch die Tasche meiner Reisegitarre bekommt die nächsten Länderbuttons aufgenäht und entwickelt sich langsam zu meinem Lieblingsreiseandenken. Hoffentlich verliere ich das gute Stück nicht unterwegs. Wir genießen die Zeit am Strand und gehen auch ein bisschen schwimmen, aber das Meer ist hier sehr steinig und flach, so dass sich unser Aufenthalt mehr auf die umliegenden Hängematten und ein kleines Strandhäuschen konzentriert. Am Abend genießen wir dort auch einen traumhaften Sonnenuntergang.

Tag 144: Sport und Strand

Ich schreibe mal wieder fleißig

Ich schreibe mal wieder fleißig

Einige wenige Ausflüge starten direkt vom Resort aus und die Gäste werden am Ufer mit einem kleinen Schiff abgeholt. Die einzige Tour, die uns interessierte, war leider schon voll und da es ansonsten um das Resort nichts zu entdecken gibt, bleiben wir wo wir sind und nutzen die örtlichen Gegebenheiten. Neben dem kleinen Strand und dem Strandrestaurant gibt eine Tischtennisplatte, einen Basketball- und einen Badmintonplatz. Wir verbringen den Tag mit Sport, ein bisschen Arbeit am Laptop und schönen Stunden am Strand.

Selbst geknackt schmecken Kokusnüsse am besten

Selbst geknackt schmecken Kokusnüsse am besten

Unter einer Palme finden wir per Zufall eine Kokusnuss, die frühreif herunter gefallen ist. Wir knacken diese auf ein paar Steinen und ich stibitze einen Strohhalm an der Bar: Fertig ist der Südseedrink! Während unserer Sporteinheiten lernen wir eine belgische Familie kennen, die trotz zwei Kleinkindern mit dem Rucksack unterwegs ist und keine Unterkünfte vorgeplant hat. Kinder verhindern das Backpacken also grundsätzlich nicht!

Tag 145: Mit dem Minibus nach Malaysia

Mit dem Hotelshuttle geht es weiter

Mit dem Hotelshuttle geht es weiter

Nach einem spannenden Freiwilligenprojekt und tollen Erlebnissen in- und um Krabi nehmen wir heute Abschied von Thailand und reisen mit dem Minibus weiter. Ein direkter Transfer über die Grenze zu Malaysia bis nach Georgtown, Penang ließ sich in den örtlichen Reisebüros ohne Probleme buchen. Wir fahren mit dem Hotelshuttle und der belgischen Familie bis nach Ao Nang und besteigen dort unseren Minibus. Wir sind die Ersten und es dauert über eineinhalb Stunden um alle Gäste in- und um Krabi einzusammeln. Der Minibus wird immer voller und als wir schon glaubten „Jetzt geht nix mehr“ stoppen wir am nächsten Hotel und sammeln noch zwei Gäste ein. Mit ein bisschen „Gepäck-Tetris“ und zwei Gästen in der Fahrerkabine passen wir dann doch alle rein und fahren endlich los.

Die Fahrt geht erstaunlich schnell vorüber. Wir machen eine halbstündige Mittagspause und müssen kurz vor der Grenze den Minibus wechseln. Da wir für Malaysia kein Visum benötigen, geht der Grenzübertritt schnell und unkompliziert. Vom Land selbst sehen wir nichts, denn mittlerweile ist es dunkel. Nach weiteren vier Stunden (und einer Stunde Zeitverschiebung) haben wir es dann geschafft und erreichen Georgtown. Der Minibus hält glücklicherweise auf der Backpackerstraße „Leh Chulia“, keine 200m von unserer Unterkunft entfernt. Hier gibt es auch zahlreiche Streetfood-Stände und kleine Supermärkte, so dass wir Hunger und Durst problemlos stillen können.