Dinosaurier im Toro Toro Nationalpark

Tag 301: Von La Paz nach Cochabamba

Bolivien während der Durchreise

Bolivien während der Durchreise

Heute wollen wir von La Paz nach Cochabamba reisen. Wir waren zwar gestern schon am Busbahnhof, aber das vorherige Buchen von Tickets ist in Bolivien einfach nicht möglich. Wir stehen also früh auf und organisieren uns ein Ticket eine Stunde vor Abfahrt, was reibungslos klappt.

Streikblockaden sind in Bolivien keine Seltenheit

Streikblockaden sind in Bolivien keine Seltenheit

Die Fahrt von La Paz nach Cochabamba ist unspektakulär und die Straßen für bolivianische Verhältnisse relativ gut. Die achtstündige Busfahrt wird kurz vor dem Ziel noch um eine halbe Stunde aufgrund einer Straßenblockade verlängert. Wir können uns dabei noch glücklich schätzen, dass die blockierte Brücke von den Streikenden nach einer halben Stunde wieder freigegeben wird, denn solche Blockaden können oft auch viele Stunden dauern.

In Cochabamba machen wir uns als erstes auf die Suche nach einem Touranbieter für die nächsten Tage, was sich als gar nicht so leicht herausstellt. Die Stadt ist zwar eine der größten in Bolivien, ist aber weniger touristisch und es gibt keine zentralen Straßen mit Restaurants und Reiseveranstaltern wie in La Paz. Nach langer Suche finden zwar wir ein Office, dass die geplante Tour in den Toro Toro Nationalpark aber sehr teuer anbietet. Steffi beschließt darauf weiter nach Sucre zu reisen, während wir morgen mit öffentlichen Transportmitteln nach Toro Toro reisen wollen. Am Abend stellen wir schon im Vorfeld einen Emailkontakt zu einem der Touranbieter vor Ort her und erkundigen uns im Internet über die Anreise.

Tag 302: Von Cochabamba nach Toro Toro (mit Komplikationen)

Wie im Internet beschrieben, lassen wir uns früh morgens von einem Taxi an der Ecke Republica/de Agosto absetzen, von wo die lokalen Minibusse die verschiedenen Städte in der Umgebung anfahren. Es sehen zwar auch ein Office mit der Aufschrift “Toro Toro”, aber laut Internet fahren diese Busse nur abends und wir beschließen die anderen kleinen Busstände abzuklappern.
Wieso steht auf dem Ticket "Mizque"?

Wieso steht auf dem Ticket „Mizque“?

Schon beim ersten Busstand werden wir fündig. Auf unsere Frage nach “Toro Toro” antwortet der Fahrer “Si Si” und wir kaufen uns ein Ticket. Zu unserer Verwunderung steht auf dem Ticket “Mizque” und auf unsere Nachfrage, erklärt uns der Fahrer, dass wir von dort weiterreisen können. Ich werfe einen Blick auf GoogleMaps und stelle fest, dass zumindest die Richtung stimmt. Vertrauensvoll setzen wir uns in den Minibus und fahren los. Ein großer Fehler…

Wir fahren etwa dreieinhalb Stunden und schon während der Fahrt kommen uns erste Zweifel. Yvonne meint sich erinnern zu können, dass es von Cochabamba nach Toro Toro nur eine Straßen gibt und wir uns nicht auf dieser befinden. Kann es sein, dass unser Fahrer uns für umgerechnet 3€/Person absichtlich dreieinhalb Stunden in die falsche Richtung fährt?
Wir fahren 3,5 Stunden in die falsche Richtung

Wir fahren 3,5 Stunden in die falsche Richtung

Kann es! Nach der Ankunft in Mizque fragen wir nach einem Verbindungsbus und werden von Fahrer ausgelacht. “No Toro Toro”, aber wir könnten ja auch hier ein paar Fotos machen (macht dabei Knipsbewegungen in der Luft). So ein Arschloch! Jetzt sind wir noch wesentlich weiter von unserem Ziel entfernt und zu unserem Pech geht der nächste Bus zurück nach Cochabamba erst in vier Stunden. Damit würden wir auch noch den Anschlussbus nach Toro Toro verpassen…

Unfreiwillige Tour durch die Dörfer Boliviens

Unfreiwillige Tour durch die Dörfer Boliviens

Das Minibusunternehmen bietet uns zwar an, dass wir den kompletten Bus für 400 Bolivianos mieten und sofort zurückfahren können, aber der Preis ist extrem teuer und den hämisch grinsenden Fahrern wollen wir keinen Cent mehr geben. Den ganzen Tag wollen wir aber auch nicht verlieren und fragen einen lokalen Taxifahrer, der uns für 350 (ca. 38 €) Bolivianos fährt.

Typisches "Streetfood" in Bolivien - Hähnchen mit Mais

Typisches „Streetfood“ in Bolivien – Hähnchen mit Mais

Auf halber Strecke verfliegt unser Ärger wieder ein wenig und wir kommen auf die Idee, den Taxifahrer nach einer Direktfahrt nach Toro Toro zu fragen. Der Fahrer willigt für 500 ein und einen kurzem Stopp und einem lokalen Mittagessen (Hünchentüte mit Fleisch, Ei und Mais) sind wir endlich auf Zielkurs.

Wir hatten nicht damit gerechnet, dass unser Fahrer noch nie in Toro Toro war und sich mit der Entfernung völlig verschätzt hat. Nach fünfstündiger Fahrt erkundigt er sich nach dem Weg und bekommt die Auskunft, dass es noch weitere vier Stunden bis zum Nationalpark wären.

Nach harter Diskussion zahlen wir die längste Taxifahrt unseres Lebens

Nach harter Diskussion zahlen wir die längste Taxifahrt unseres Lebens

So lange und für den Preis könnte er uns unmöglich fahren. Die Diskussion mit unseren spärlichen Spanischkenntnissen erfolgt zunächst erfolglos und da es mittlerweile nachmittags ist wollen uns auch die lokalen Taxifahrer nicht fahren – nicht ohne sich eine goldene Nase zu verdienen. Da wir uns auf halber Strecke in einem winzigen Dorf befinden, gehen uns die Optionen aus und wir einigen uns letztendlich auf 1000 Bs, was hier ein halbes Vermögen ist. Der Minibus kostet eigentlich nur 35 Bs/Person.

Die längste Taxifahrt unseres Lebens endet nach knapp 8 Stunden am Hotel “El Molino”, welches zum vorher kontaktierten Touranbieter gehört. Wir werden freundlich empfangen und bekommen ein leckeres Abendessen serviert. Hier spricht zwar niemand Englisch, aber wir telefonieren mit Rigo, unserem Emailkontakt, der die nächsten Tage für uns arrangiert. Ende gut, alles gut.

Tag 303: Felsen, Fußspuren und Höhlen

Der Toro Toro Nationalpark

Der Toro Toro Nationalpark

Humberto und Yvonne genießen die Aussicht

Humberto und Yvonne genießen die Aussicht

Am Morgen werden wir wie vereinbart von unserem privatem Guide Humberto samt Fahrer abgeholt. Wir fahren zunächst auf eine Anhöhe, wo wir einen tollen Blick auf den Toro Toro Nationalpark und die interessant geformte Felsenlandschaft werfen können. Die Sonne scheint und obwohl wir uns mal wieder fast auf 4.000 Höhenmetern befinden, ist es angenehm warm.

Wir fahren durch die Felslandschaft des Nationalparks

Wir fahren durch die Felslandschaft des Nationalparks

Nach der Fahrt an den steilen Felskanten mit grandioser Aussicht geht es zu Fuß weiter. Wir erkunden die spitzen Felsen und machen zahlreiche interessante Entdeckungen. In den Felsen befinden sich zahlreiche Höhlen, in denen schon vor vielen Jahren die Vorfahren der Inkas gewohnt haben. Humberto spricht zwar nur Spanisch, wir können seinen Erklärungen mit unserem gelernten Vokabular und Ableitungen aus verwandten Sprachen trotzdem folgen.

Traumhafter Sonnenschein und viel zu sehen

Traumhafter Sonnenschein und viel zu sehen

Wir klettern in einen Canyon hinab

Wir klettern in einen Canyon hinab

Nach einigen kleineren Höhlen, die früher hauptsächlich als Schlafplätze genutzt wurden, finden wir in einer kleinen Schlucht einige größere Höhlen, die den Überlieferungen zufolge von den Inkas als Tempel und im achtzehnten Jahrhundert als Umschlagsplatz von Räuberbanden genutzt wurden.

beeindruckend geformte Höhlen

beeindruckend geformte Höhlen

Kein Wunder, dass die Höhlen mal als Tempel genutzt wurden

Kein Wunder, dass die Höhlen mal als Tempel genutzt wurden

Tagsüber scheint die Sonne und nachts kann der Lagerfeuerrauch abziehen, die perfekte natürliche Wohnung

Tagsüber scheint die Sonne und nachts kann der Lagerfeuerrauch abziehen, die perfekte natürliche Wohnung

Während der Wanderung sehen wir gelegentlich Condore oder andere Raubvögel am blauen Himmel kreisen. Bis auf eine einzige Touristengruppe sind wir während der bisherigen Tour nur mit unserem Guide unterwegs und können die Natur und die tollen Aussichten in Ruhe genießen.
Dinosaurierspuren

Dinosaurierspuren

Nach dem Mittagessen an einem Aussichtspunkt fahren wir wieder ein Stück und erreichen nach kurzer Zeit einen etwas belebteren Parkplatz. Kurz dahinter sehen wir die ersten Dinosaurierspuren, für die der Toro Toro Nationalpark berühmt ist. Vor vielen Millionen Jahren lebten hier zahlreiche der prähistorischen Reptilien und die Fußabdrücke im Fels sind erstaunlich gut erhalten.

Höhlenexpedition

Höhlenexpedition

Kurz nach den Fußspuren überrascht uns Humberto, als er kurz verschwindet und mit Helm und Kopflampen wiederkommt. In Toro Toro befinden sich die Umajalanta, das größte Höhlensystem in Bolivien. Wir haben auf unserer Reise schon viele Höhlensysteme und Tropfsteingrotten besichtigt, doch dieses Mal ist es sehr besonders. Im Gegensatz zu den bisherigen Höhlen gibt es hier weder befestigte Wege, noch eine Beleuchtung.

Statt über präperierte Wege geht es auf allen Vieren vorwärts

Statt über präperierte Wege geht es auf allen Vieren vorwärts

Im Schein unserer Kopflampen klettern wir in die Höhle und obwohl hier auch einige Schulklassen unterwegs sind, sind wir nach kurzer Zeit die einzigen in der Höhle. Unser Weg wird immer unwegsamer und wir müssen auf allen Vieren kriechen und uns durch kleine Felsspalten zwängen. Einige Male scheinen wir in einer Sackgasse zu sein, bis uns Humberto den Weg im Schatten durch eine weitere Spalte weist. In der Höhle gibt es Tropfsteine, einen unterirdischen Fluss und wir sehen eine verstorbene Fledermaus. Die zweistündige Tour durch die Höhle ist sehr aktiv und abwechslungsreich und schafft es damit auf Platz 1 der bisher besichtigten Höhlen.

Tropfsteinformationen

Tropfsteinformationen

Wir dachten schon, hier geht's nicht weiter

Wir dachten schon, hier geht’s nicht weiter

Wir überqueren einen unterirdischen Fluss

Wir überqueren einen unterirdischen Fluss

Sehr zufrieden beenden wir unseren ersten Tag in Toro Toro. Auch die ungewollt aufwändige Anreise hat sich gelohnt und wir sind froh hierher gekommen zu sein.

Tag 304: Dinosaurier und Canyonwanderung

Wir finden zahlreiche Fußabdrücke von Dinosauriern

Wir finden zahlreiche Fußabdrücke von Dinosauriern

Am zweiten Tag starten wir zu Fuß vom Stadtzentrum. Nur wenige Gehminuten neben der Stadt wurden weitere Dinosaurierspuren entdeckt und diese sind noch wesentlich größer und vielfältiger als gestern. Anhand der Tiefe, Form und dem Abstand zwischen den einzelnen Abdrücken kann relativ genau bestimmt werden, um welchen Dinosaurier es sich gehandelt haben muss und wie groß und schwer dieser gewesen sein muss. Die größten Fußspuren stammen vermutlich von einem Titanosaurus, der weit über 10 Tonnen gewogen haben muss.

Diese riesigen Abdrücke stammen vermutlich von einem Titanosaurus

Diese riesigen Abdrücke stammen vermutlich von einem Titanosaurus

Dinosaurier wurden zum Wahrzeichen des Nationalparks

Dinosaurier wurden zum Wahrzeichen des Nationalparks

Die Fußspuren wurden erst in den Sechzigerjahren entdeckt, als durch einen Erdrutsch die tiefergelegenen Gesteinsschichten freigelegt wurden. Nachdem die internationalen Wissenschaftler ihre Untersuchungen abgeschlossen haben, gewann der Tourismus in Toro Toro zunehmend an Bedeutung. Während unserer Wanderung sehen wir noch weitere Fußspuren und können in einem Flussbett auch die verschiedenen Gesteinsschichten begutachten.

Der Canyon vom Aussichtspunkt

Der Canyon vom Aussichtspunkt

Wir folgen dem Flussbett und erreichen nach etwa einer halben Stunde einen Canyon, der den Nationalpark teilt. Eine steile Treppe führt in den Canyon und nachdem wir ein paar Fotos auf einer Aussichtsplattform geschossen haben, folgen wir Diese in die Schlucht.

Wir folgen dem fast ausgetrockneten Flussbett und finden zahlreiche kleine Wasserfälle

Wir folgen dem fast ausgetrockneten Flussbett und finden zahlreiche kleine Wasserfälle

Unterhalb dieser Fälle können wir sogar ein (eiskaltes) Bad nehmen

Unterhalb dieser Fälle können wir sogar ein (eiskaltes) Bad nehmen

Im Toro Toro Nationalpark ist gerade Trockenzeit und der Fluss ist wasserarm. Wir folgen dem Flussbett bis zu einer Stelle, wo moosbewachsende Wasserfälle den Fluss speisen. Die Wasserfälle sehen auch in der Trockenzeit wunderschön aus und laden zu einer erfrischenden Dusche und anschließendem Bad im eiskalten Fluss ein.
Wir klettern am Flussbett flussaufwärts

Wir klettern am Flussbett flussaufwärts

Nach der Mittagspause an den Wasserfällen folgen wir dem Flussbett wieder flussaufwärts. Anstatt wieder über die steile Treppe empor zu steigen folgen wir dem Flussbett aber weiter. Nach kurzer Zeit gleicht die Wanderung im Flussbett eher einer Kletterpartie. Über Felsen und schmale Abschnitte oberhalb des übrig gebliebenen Flusses geht es weiter, bis die Schlucht endgültig nicht mehr weiter passierbar ist. Von hier aus geht über einen kleinen Weg steil bergauf.

Eine Grabstätte der Inka

Eine Grabstätte der Inka

Während des Aufstiegs sehen wir noch eine ehemalige Grabstätte der Inka, die aber schon vor 50 Jahren geplündert wurde. Das Höhlensystem ist noch vorhanden, aber nicht passierbar. Insekten und möglicherweise sogar Puma nutzen Diese jetzt als Eigenheim.

Für diesen schönen Nationalpark machen wir gerne Werbung

Für diesen schönen Nationalpark machen wir gerne Werbung

Am Nachmittag erreichen wir wieder die Stadt und treffen dort José wieder, der im Touristenoffice arbeitet und der einzige Englisch sprechenden Bewohner der Stadt zu sein scheint. Er ist bestens gelaunt und gönnt sich in der Nachmittagssonne ein paar Bier mit seinen Freunden. Wir gesellen uns dazu und einer der Freunde organisiert Nachschub. Wir unterhalten uns über das Leben im Nationalpark (knapp 11.000 Einwohner), die Entwicklung des Tourismus, die dauernd Coca kauenden Einheimischen, Kultur und Politik. Die Entwicklung des Landes schreitet voran und zumindest die Einwohner von Toro Toro sind mit der eigenen Politik zufrieden. Das haben wir auf Reisen noch nicht häufig gehört.

Die Gastgeber sind herzlich und spendabel

Die Gastgeber sind herzlich und spendabel

Zur Abenddämmerung wechseln wir in eine der wenigen Kneipen, in der gerade die zweite Halbzeit des Spiels zwischen Brasilien und den Niederlanden um Platz 3 stattfindet. Auch hier komme ich nicht dazu, Getränke für uns zu bestellen. Unsere Freunde sind schneller und nehmen auch kein Geld an. Diese Gastfreundschaft, insbesondere in ärmeren Ländern, zaubert uns immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht. Die freundliche Einladung, später noch weiter zu ziehen, müssen wir aber leider ausschlagen. Morgen geht es früh los, damit wir pünktlich für das Finale wieder in Cochabamba sind.

Tag 305: Deutschland ist Weltmeister

Die Rückfahrt von Toro Toro nach Cochabamba ist unkompliziert und kostet dieses Mal auch nur die regulären 35Bs/Person. Wir müssen zwar früh aufstehen und die Fahrt in dem Minibus mit den Einheimischen ist nicht sonderlich bequem, aber das nehmen wir gerne in Kauf. Gegen Mittag erreichen wir Cochabamba und finden ein nettes Hotel nördlich des Hauptplatzes.
In einem Irish Pub finden wir endlich gute Stimmung

In einem Irish Pub finden wir endlich gute Stimmung

Nach einem leckeren Mittagessen im “Paprika” machen wir uns auf die Suche nach einer geeigneten Location für das große Finale der Fußballweltmeisterschaft. Die Suche gestaltet sich wieder recht schwierig und eine geeignete Kneipe mit guter Stimmung lässt sich zunächst nicht finden. Die erste Halbzeit schauen wir in einem Eiscafé, dass zumindest große und gut einsehbare Fernseher bereitgestellt hat. Im Café treffen wir einen Amerikaner, mit dem wir zur zweiten Halbzeit in ein nahegelegenes Irish Pub wechseln.

Ein nervenaufreibendes Finale

Ein nervenaufreibendes Finale

Die Stimmung im Pub ist deutlich besser und wir können einige Deutschlandtrikots sehen. Deutsche treffen wir aber keine und obwohl wir uns in der Nähe von Argentinien befinden ist die Stimmung klar für Deutschland. Durch unsere späte Ankunft finde ich keinen Sitzplatz mehr, aber ich hätte bei dem Spiel ohnehin kaum sitzen bleiben können. Die deutsche Mannschaft spielt gut und wirkt überlegen, die Argentinier verstehen sich aber auf gefährliche Konter und das Match ist eine reine Zitterpartie. Fünf Minuten vor Ende schießt Deutschland das erlösende 1-0 und wird Weltmeister! Die Stimmung ist gut aber nicht annähernd so ausgelassen wie zu Hause, wo wir in solchen Momenten gerne mit unseren Freunden feiern würden!

Deutschland ist Weltmeister 2014!

Deutschland ist Weltmeister 2014!