Botswana und das Okavango-Delta

Tag 4: Panne und ein Run zu den Elefanten

Wir kommen erstaunlich gut aus dem Zelt und stehen mit den ersten Sonnenstrahlen auf. In der Nacht ist es oft recht kühl (> 10°C) aber wir haben beide gute Daunenschlafsäcke und während andere Reisende mit weniger guten Schlafsäcken frieren, müssen wir den Schlafsack leicht öffnen, damit es nicht zu warm wird. Das Frühstück ist recht spärlich (Toast und Cornflakes) aber ausreichend. Uns war vor der Reise klar, dass wir auf die guten deutschen Brötchen und frisches Brot verzichten müssen.

Unser Truck beim überqueren des "Chobe"

Unser Truck beim überqueren des „Chobe“

Die erste Fahrtstrecke dauert 2,5 Stunden und wir passieren die Grenze nach Botswana. Zum Glück gibt es hier keine „Entry-Fee“, sondern nur einen flüchtigen Blick in den Reisepass und einen Stempel, den die nette Dame mit ordentlichem Schwung in den Reisepass knallt. Da nur ein Schalter offen ist, dauert es seine Zeit bis die ganze Gruppe versorgt ist, aber dann reisen wir gut gelaunt weiter. Als nächstes müssen wir einen Fluss überqueren. Vor der Fähre warten duzende von Lastwagen, aber wir können mit unserem Truck direkt bis zum Anlegepunkt durchfahren. Die Fähre sieht etwas mitgenommen aus, aber wir kommen schnell und unbeschadet zum anderen Ufer. Wir reisen weiter und machen einen kurzen Stopp an einem Supermarkt und heben am Geldautomaten die dritte Währung „Pula“ innerhalb von 3 Tagen ab  und kaufen uns dafür Getränke und ein paar Snacks für die Reise. Gegen ein Uhr erreichen wir unser nächstes Camp.

Das Camp liegt direkt am Fluss und verfügt über einen Pool, den wir nachdem wir unser Zelt aufgebaut haben, sofort nutzen. Trotz der Hitze ist es erstaunlich erfrischend. Während der Nacht kühlt das Wasser ab, so dass man tagsüber eine angenehme Temperatur hat.

Am Abend wird eine weitere River-Cruise angeboten. Wir überlegen dort teilzunehmen, entscheiden uns dann aber dagegen und bleiben im Camp. Auf der Cruise gibt es viele Tiere zu sehen, aber wir sind überzeugt, dass wir diese Chance noch öfter haben werden. Wir sitzen gemeinsam mit den anderen verbliebenden Teilnehmern zusammen und plaudern ein wenig über dies und das. Die Gruppe ist sehr gemischt und die Teilnehmer kommen aus Neuseeland, Australien, UK, Amerika und Polen. Auch ein deutsches und ein österreichisches Paar sind dabei, aber erstaunlicherweise haben wir mit denen am wenigsten Kontakt.

Eine ganze Elefantenherde für uns alleine!

Eine ganze Elefantenherde für uns alleine!

Die Sonne versinkt am Horizont der Straße

Wir sitzen an der Bar, als Coleman vorschlägt eine Runde joggen zu gehen. Ich freue mich über den Vorschlag und wir schließen uns beide für einen kurzen 5km-Lauf an. Wir laufen ein paar Kilometer gemeinsam, lassen Coleman dann aber ziehen, der ohnehin mit Ohrstöpseln gelaufen ist. Spontan entscheiden wir uns rechts abzubiegen, da wir hier vor der Ankunft ein paar Elefanten in der Ferne gesehen haben. Wir laufen über einen kleinen Hügel und haben Glück: Eine ganze Elefantenherde ist auf der anderen Seite zu sehen. Wir gehen vorsichtig ein bisschen näher, halten aber einen beachtlichen Sicherheitsabstand. Die Herde hat einige Kälber dabei und wir wollen kein Risiko eingehen. Wir erleben eine tolle Atmosphäre, da wir beide ganz alleine mit der Herde sind und um uns herum ist ansonsten absolute Stille. Wir genießen den Moment und machen einige Fotos. Das Licht ist super, da die Sonne langsam untergeht und die Ebene leicht rötlich färbt. Auf dem Weg zurück laufen wir die Straßen entlang und sehen einen weiteren Sonnenuntergang. Die Sonne geht direkt am Horizont der Straße unter. Eine schöne Mischung aus Naturschauspiel und Zivilisation.

Nach dem Abendessen sitzen wir am Feuer und Liz (unsere Reiseleitung, eine kräftige weiße Südafrikanerin) erzählt uns Geschichten aus dem Okavango-Delta, wo wir in einigen Tagen übernachten werden. Sie ist schon seit einigen Jahren Tourguide und hat schon viele spannende Situationen erlebt und gesehen. Zwei Nilpferde, die um den Rang des „Alpha-Tiers“ kämpften oder ein Elefantenbulle, der plötzlich direkt vor der Reisegruppe auftaucht, waren dabei zwei spannende Highlights. „Make yourself big and make the animal respekt yourself, don’t run away, just keep talking to it“ ist einer ihrer Tipps. Wir sind gespannt, aber auch gewarnt. Die Nacht im Okavango-Delta wird sicherlich spannend.

Tag 5: Ruckelige Weiterreise und Baobab Trees

Am nächsten Tag steht eine längere Strecke (knapp 500km) auf der Reiseroute. Ich nutze  die Zeit und schreibe für unsere Seite, was sich als gar nicht so einfach herausstellt. Die Straßen sind sehr „bumpy“, es ist sehr ruckelig. An das Nutzen einer Maus ist nicht zu denken, aber man gewöhnt sich ein bisschen daran. (Rechtschreibfehler sind ausschließlich auf die erschwerten Schreibbedingungen zurückzuführen!) Auf dem Weg halten wir ein paar Mal und fotografieren einige Tiere, die von der Fahrbahn zu sehen sind.

Campen untern Baobob-Baum

Campen untern Baobob-Baum

Am Nachmittag erreichen wir das „Baobab Tree Bush Camp“, was seinem Namen alle Ehren macht. Hier stehen viele sehr große Baobab-Bäume und wir bauen unser Zelt direkt unter einem der Bäume auf. Nachdem alle Zelte aufgebaut sind, gibt es einen Mittagssnack. Das Resort ist sehr schön und verfügt auch über einen Pool, eine Bar und sogar Wifi, dass allerdings für 30 Pula für pro 30 Minuten (ca. 4€) sehr teuer ist und nicht besonders schnell sein soll. Wir verzichten, in dem Wissen, dass wir am nächsten Tag (zumindest nach Aussage von Liz) einen kostenlosen Zugang bekommen.

Sonnenuntergang zwischen den Baobab-Trees

Wir gehen mit der ganzen Gruppe an den Pool und baden, entspannen oder werfen ein paar Bälle. Als die Hitze etwas nachlässt gehen wir duschen und nutzen die Zeit vor dem Abendessen um das Gelände und die schönen Baobab-Trees zu erkunden. Die Bäume sind schon mehrere hundert Jahre alt und fühlen sich eher wie Stein, als wie Bäume. Wir klettern ein wenig auf den Bäumen herum und machen einige Fotos. Während der Gruppenreise haben alle Reiseteilnehmer verschiedene rotierende Jobs und Yvonne ist heute im Küchenteam, so dass wir pünktlich zurück am Camp sind. Es gibt über offenem Feuer gerilltes Hähnchen mit Knoblauchbrot und Maisbrei mit Zwiebeltomantensoße, ein typisch afrikanisches Essen, welches uns sehr gut schmeckt. Am Abend sitzen wir noch zusammen und ich spiele ein bisschen auf meiner Mini-Gitarre (Ein Aufkleber verrät uns „Gitarre für Kinder“, aber die Gitarre hat eine perfekte Reisegröße). Zum Glück kann John auch Gitarre spielen, so dass wir uns abwechseln können. Liz möchte uns über den Ablauf des nächsten Tages unterrichten und wir schlagen ihr vor, dass sie ihre Ansage doch singen möge. Wir versuchen es und lachen viel, aber dann gibt es den Text nochmal, damit die wichtigen Infos auch ankommen. Wir plaudern noch ein wenig und gehen wieder früh schlafen. Morgen können wir „ausschlafen“ und die Zelte müssen erst um 06.30  abgebaut werden – eine halbe Stunde später als die Tage zuvor.

Tag 6: Zum Rand des Okawango-Delta

Unsere Reisegruppe

„Out of fuel“ – Im Nirgendwo ohne Benzin…

Wir brechen wie geplant früh auf, denn wir haben wieder eine beachtliche Fahrtstrecke von ca. 450km auf dem Plan. Das heutige Ziel ist die Delta River Lounge am Rande des Okavango-Delta. Kurz nach der Abreise machen wir ein Gruppenfoto mit den anderen G-Adventures-Tourteilnehmern vor einer riesigen Wüstenmaus. Bereits nach kurzer Fahrtzeit bleiben wir stehen und wir können eine Giraffe beobachten, die parallel zur Fahrbahn durch den Busch läuft. Wir fahren weiter und ich höre ein bisschen Musik. Die Landschaft verändert sich ein wenig und wir können nun rechts und links ausgetrocknete Felder sehen. Hier werden während der feuchten Jahreszeiten Sonnenblumenfelder durch den Staat bewirtschaftet, erklärt uns Liz. Wir fahren eine lange Strecke, bis der Truck erneut mitten in der Savanne anhält. Der Blick wandert automatisch nach draußen auf der Suche nach den nächsten Tieren, aber es sind keine zu finden. Kurz darauf kommt die Ansage: „Hello everybody. This is also africa. We are out of petrol.“

Wir klettern aus dem Truck und schauen uns ratlos an. Liz erklärt uns, dass wir noch ca. 2km von der nächsten Ortschaft entfernt sind und sie bereits telefonisch um Hilfe gebeten hat. Wir müssen einfach nur warten und dann wird sich die Situation klären. Wir nutzen die Zeit für eine kurze Pinkelpause und warten auf Hilfe, die auch 20 min. später eintrifft: Ein Pickup mit einem Afrikaner, der einen 5l-Dieselkanister bei sich hat. Der Truck wird betankt und Rob (unser Fahrer) startet den Wagen. Der Truck röchelt ein wenig und säuft ab. Rob startet den Wagen erneut, doch der Truck springt nicht an. Eine Weile versuchen sie den Truck zu reparieren und ein mögliches Loch zu finden. Nach einer weiteren halben Stunde kommt die Ansage: „We need some strong men to push the truck“.

Voller Körpereinsatz – wir schieben den Truck!

Wir zögern nicht lange und schieben den Truck circa 100m mit vereinten Kräften. Leider funktioniert auch das nicht. Zu guter Letzt spannen wir den Pickup vor den Truck und schieben mit  der gesamten Mannschaft – und der Truck springt an! Glück gehabt. „We only got 5l, so please hurry up“ hören wir Rob durchsagen und dann geht es auch zügig weiter zur nächsten Tankstelle.

Kurz vor dem Camp machen wir noch einen kurzen Stopp beim Supermarkt und decken uns mit ein paar Snacks, viel Wasser, Softdrinks und alkoholischen Getränken ein. Da unsere Cooler-Box (die täglich mit frischen Eisblöcken von den Tankstellen kaltgehalten wird) sowieso immer überfüllt ist, gönne ich mir eine Flasche Whiskey für die kühleren Abendstunden, die glücklicherweise auch im Angebot ist. Mit den Einkäufen sind wir für das Delta gut gerüstet und erreichen wenig später unser Camp.

Unser Camp liegt direkt am südlichen Ende des Okavango-Delta mit direktem Zugang zum Wasser. Nach dem Lunch wird ein Flug über das Delta angeboten, allerdings für 120$ pro Personen und wir entscheiden uns dagegen, was sich als gute Entscheidung herausstellen wird. „Es war zwar ganz nett, aber gute Fotos konnten wir durch die staubigen Scheiben der Sportmaschine nicht machen.“ ist die Meinung der meisten Teilnehmer. Wir erfrischen uns kurz im Pool, bevor wir das angekündigte kostenlose WiFi ausprobieren – und erfolgreich sind. Das Netz unterbricht zwar hin- und wieder und ich muss alle Fotos für den Blog verkleinern (um so die Uploadzeit zu verkürzen), aber alles klappt wie gewünscht, auch wenn ein bisschen Geduld gefragt ist.

Wir kehren zum Camp zurück und ich gehe mit Liz auf die Suche nach Feuerholz. „Normally we have to buy it, but there is a lot around here and I already tried to call Rob to buy some without luck.“ Die Camps sind wie immer komplett eingezäunt, um uns vor wilden Tieren zu schützen. Wir finden ein Loch, dass in etwa die Größe eines Elefanten hat. „Don’t tell anybody“ rät mir Liz und wir sammeln  darauf  ordentlich Holz fürs abendliche Lagerfeuer. Am Abend gibt es wieder ein abwechslungsreiches Abendessen: Lamm mit gekochtem Gemüse im Wrap. Nach dem Essen bekommen wir unsere letzten Instruktionen für die morgige Übernachtung im Okavango-Delta. „We are going in the middle of nothing. Listen to the guides, they know their country, have experience and know excactly what to do“ ist die Kernaussage des Briefings. Wir werden mitten im Delta unser Lager aufbauen, um uns herum wird es keine Zäune geben. Nur vier afrikanische Einheimische und wilde Tiere. Überall könnte auf einmal ein Nilpferd oder ein Elefant vorbei kommen – es wäre nicht das erste Mal. Nachdem das Briefing beendet ist, gehen alle in ihre Zelte. Der morgige Tag wird mit Spannung erwartet und alle wollen fit sein.

Tag 7: Okavango-Delta

Aufbruch ins Okanvango-Delta

Die Mokoros wirken sehr wackelig, sind aber zuverlässig!

Wir stehen wieder früh auf und packen unsere Tagesrucksäcke. Die großen Reiserucksäcke bleiben diesmal beim Truck, während wir direkt von der Anlagestelle des Camps abgeholt werden. Auch meine kleine Gitarre muss auf ausdrückliche Anweisung mit: „They`ll make a little show for us in the evening and we need to sing back.“ An der Anlegestelle warten schon drei Motorboote auf uns. Den ersten Teil unserer Reise ins Delta fahren wir mit den Motorbooten durch einen Kanal, bis wir ein sehr einfaches afrikanisches Dorf erreichen. An der Anlegestelle liegen zahlreiche „Mokoros“ (eine Art Kanu), mit denen wir von hier aus weiter ins Delta gebracht werden.

Wir bekommen wieder ein kurzes Sicherheitsbriefing bevor uns unsere „Poler“. unserer Fahrer, die mit uns mit einem „Pole“, einem langen Holzstab tiefer ins Okavango-Delta stoßen werden.

Unsere Fahrerin stellt sich mit „Jessica“ vor. Alle Afrikaner geben sich hier westliche Namen für die Kommunikation mit den Touristen. Wahrscheinlich könnten wir die echten Namen gar nicht aussprechen. Die Mokoros sind sehr wacklig, aber uns wird versichert, dass wir unsere Kamera mitnehmen können, da bisher noch kein Tourist ins Wasser gefallen ist und – wenn wir uns ruhig verhalten – keine Gefahr besteht.

Auf dem Mokoro ins Okavango-Delta

Die Fahrt ins Delta dauert etwa zwei Stunden, in denen wir durch das klare Wasser des Okawango-Deltas fahren. Die Landschaft verändert sich nur wenig und soweit das Auge reicht, sehen wir nur Farne und Buschwerk. Nur einige Palmen, Baobab-Bäume und Termitenhügel stechen aus der Landschaft heraus.

Unser Lager liegt direkt am Wasser und es sind nicht mehr als ein paar von Pflanzen befreite Flächen, auf denen wir unsere Zelte aufbauen. Liz zeigt uns daraufhin unsere „Bush-Toilet“,  ein mit einem Spaten gegrabenes Erdloch. Die Ankündigung „There is nothing and we are in the middle of nowhere“ stimmt also. Im Camp liegen ein paar gepresste Grasballen in Form eines Fußballs, die wir unverkennbar als Elefantendung identifizieren.

Unsere „Bush-Toilet“

Es ist mittags und wir haben noch etwas Zeit, bevor wir in den kühleren Abendstunden eine Buschwanderung mit den Guides unternehmen werden. Ich versuche mich als „Poler“ auf einem Mokoro, was erstaunlich gut klappt. Die Mokoros sind zwar wackelig, aber mit ein wenig Gleichgewicht lassen sie  gut lenken.

Mokoro-Fahrtraining

Mokoro-Fahrtraining

Hier baden sonst nur Krokodile und Nilpferde

Nach dem Mittagessen gehen wir im Delta schwimmen. Unsere Guides begleiten uns und halten vom Land aus Ausschau nach wilden Tieren. Hier gibt es Krokodile und Nilpferde, so dass diese Sicherheitsmaßnahme zwingend erforderlich ist. Nachdem wir ein „GO“ bekommen, springen wir in das klare Wasser und kühlen uns ab. Es ist herrlich und ich genieße das Gefühl in unberührter Natur zu baden.

Eine Herde Gnus

Yvonne und unser Guide "Chris" im Okavango-Delta

Yvonne und unser Guide „Chris“ im Okavango-Delta

Nach dem erfrischendem Bad geht es endlich zur Wanderung. Unser Guide „Chris“ schärft uns nochmal ein, nicht wegzulaufen, sollte ein Löwe, Elefant oder ein anderes wildes Tier plötzlich vor uns auftauchen. Wir laufen gegen den Wind, so dass die Tiere unsere Fährte nicht aufnehmen können. Schon nach kurzer Zeit sehen wir die ersten Zebras, denen wir folgen und dann eine ganze Herde finden. Wir gehen etwas heran, halten aber auch wieder einen beachtlichen Abstand von über hundert Metern um die Tiere nicht zu erschrecken. Wenig später sehen wir auch noch eine Herde Gnus und einige Antilopen. Viel beeindruckender als die Tiere finde ich allerdings die Ebene, auf der wir uns befinden. Die Nachmittagssonne färbt die Ebene in ein leicht rötlich und um uns  herum herrscht absolute Stille. Soweit das Auge reicht, ist nur das Delta zu sehen. Wir sind in kleinen Gruppen zu je 8 Personen losgezogen und wenn alle stehen bleiben und still sind, herrscht bis auf ein bisschen rascheln und trampeln in der Ferne absolute Stille – und das bei freier Sicht und ohne jeglichen Schallschutz über Kilometer hinweg. Wow! Wir wandern weiter und sehen noch ein paar Warzenschweine und ein Reptil, was sich in einem Baum versteckt hat. Leider haben wir kein Glück und sehen weder Löwen noch Nashörner, die ich gerne in freier Wildbahn (mit genügend Sicherheitsabstand) beobachtet hätte. Trotzdem ist der Ausflug mehr als beeindruckend. Eine Safari zu Fuß hat einen ganz anderen Charm als Fotos von einem Geländewagen oder Truck zu machen.

Am Abend bekommen wir nach dem Abendessen dann noch einige Lieder von den afrikanischen Guides und den Polern vorgesungen „Be-au-tiful africa – Be-au-tiful arfrica, I saw and never forget – be-au-tiful africa“. Die Gruppe ist recht aufgeregt und sie diskutieren zwischen den Liedern, aber sie werden immer lockerer und springen später selbstsicher um das Feuer. Es ist eine tolle Atmosphäre. Zum Glück wusste ich schon, was mich erwartet und habe mir einige internationale „Jeder kennt sie“– Songs zurechtgelegt, so dass ich vorbereitet bin, als auch wir singen müssen. Mit „Stand by me“, „Country Roads“ und „Wild Things“ gibt es drei westliche Klassiker.

A capella Entertainment am Lagerfeuer

Danach sitzen wir noch länger am Feuer und plaudern über dies und das, bevor wir uns ins Zelt zurückziehen. Für die Nacht haben wir klare Anweisungen „If your here a sound or there is something in the camp, STAY in your Tents, make no light or photos and be quiet. If you have to go to toilet, wake up your neighbor and tell him to go with. Go around with the flashlight and if you can see any eyes reflecting the light, go and wake up the guides.“ Wir legen uns ins Zelt und schlafen mit den Geräuschen des Busches ein.