Arequipa, Chivay und Cusco

Tag 274: Im Bus mit Pisco und Panne

unterhaltsame Piscoprobe

unterhaltsame Piscoprobe

Wir verlassen Huacachina und haben eine sehr lange Busfahrt vor uns. Nach einer Stunde gibt es eine angenehme Unterbrechung, denn wir halten an einem Weingut, wo wir einige peruanische Weine und das Nationalgetränk Pisco probieren dürfen. Die Weine sind sehr süßlich und nicht unbedingt mein Geschmack, aber der Pisco ist sehr lecker. Das Tasting lebt ganz klar von der amüsanten Moderation von Nilo (mit Kravatte) und wir lernen den spanischen Trinkspruch „Arriba, abajo, al centro, adentro“ (Nach oben, nach unten, in die Mitte, nach drinnen) in der Inkasprache kennen. Wenn ich das jetzt noch zusammenkriegen würde…

Buspanne - zum Glück müssen wir nicht lange warten

Buspanne – zum Glück müssen wir nicht lange warten

Die zweite Unterbrechung ist ungeplant und weniger angenehm. Unser Bus hat eine Panne und wir müssen auf einem Parkplatz rausfahren. Wir sehen es recht gelassen und sind beeindruckt, wie schnell das Busunternehmen einen Ersatzbus auftreibt und wir weiterfahren können. Die knapp einstündige Unterbrechung führt aber leider dazu, dass der geplante Stopp bei den Nazcar-Lines bei Sonnenuntergang ausfallen muss. Im Dunkeln sind die riesigen Zeichnungen in den Felsen nicht mehr zu erkennen und wir fahren ohne Unterbrechung weiter. Obwohl die Nachtfahrt sehr rucklig ist, finden wir ein wenig Schlaf.

Tag 275: Arequipa

Wir sind in den Anden angekommen

Wir sind in den Anden angekommen

Am frühen Morgen erreichen wir Arequipa und befinden uns jetzt in den Anden. Arequipa liegt auf knapp 2.500 Höhenmetern und vor Sonnenaufgang ist es empfindlich frisch. Die Stadt ist umgeben von Bergen, von denen der Vulkan „Misti“ die Stadt mit über 6.000 Höhenmetern weit überragt. Die Luft ist frisch und es riecht ein bisschen „alpisch“.

Der "Plaza de Armas" in Arequipa

Der „Plaza de Armas“ in Arequipa

Nach dem Frühstück schließen wir uns einer kostenlosen Besichtigungstour an. Arequipa sieht schon eher aus, wie wir uns Peru vorgestellt und in Reportagen gesehen haben. Es gibt eine schicke Altstadt im spanischen Kolonialstil und zahlreiche kleine Gassen. Auch die Tracht der Peruaner ist wesentlich traditioneller. Wir besuchen eine Kirche, einen offiziellen Alpaccashop und ein Museum.

Die Dame besprüht einen Papagei: Hä?!

Die Dame besprüht einen Papagei: Hä?!

Ein köstliches Mittagessen im ZigZig

Ein köstliches Mittagessen im ZigZig

Nach der Nachtfahrt sind wir sehr hungrig und nachdem wir in den letzten Tagen oft sehr günstig (und mittelmäßig) gegessen haben, folgen wir den guten Empfehlungen von Tripadvisor und laufen zum ZigZag, einem peruanischen Mittelklasserestaurant. Wir haben dort einen besonderen Vorteil, den als Teilnehmer von Peru Hop sind wir stolze Besitzer der Inticard, einer Rabattkarte für Südamerika, und bekommen ein Getränk und eine Vorspeise umsonst. Freundlicherweise dürfen wir diesen Sonderrabatt sogar mit einem Mittagsmenü kombinieren, so dass sich unser Mittagessen zu einem 5-Gängemenü entwickelt. Das Essen ist köstlich und das ZigZag eine klare Restaurantempfehlung in Arequipa. Das Brot mit Kräuterbutter, die frische Tomatensauce und das Menü mit Alapaca-, Lamm- und Rindsteak sind ausgezeichnet. Dazu gibt es noch einen Eistee und Pisco-Sour für gerade einmal 50 Soles (13 Euro). Nach 2 Stunden rollen wir kugelrund aus dem Restaurant und sind sehr zufrieden.

Köstliche frische Fruchtsäfte - da können wir nicht wiederstehen

Köstliche frische Fruchtsäfte – da können wir nicht wiederstehen

Nach dem Essen laufen wir weiter durch die Stadt und besuchen einen lokalen Markt, der uns ein bisschen an Vietnam erinnert. Gewürze, frisches geschlachtetes Fleisch, Früchte und allerlei Alltagsgegenstände werden hier feilgeboten. Obwohl wir noch immer gut gefüllt sind, können wir bei den frisch gepressten Fruchtsäften nicht wiederstehen.

Das Abendessen fällt aufgrund der vorherigen Völlerei quasi aus. Wir essen noch einen kleinen Salat und gehen danach früh schlafen.

Tag 276: Chivay

Über eine Hochebene geht es nach Chivay

Über eine Hochebene geht es nach Chivay

Heute geht es zu einem zweitägigen Ausflug, der ebenfalls über Peru Hop organisiert wurde. Es geht bereits um 7.00 Uhr los und unser Ziel ist das kleine Städtchen Chivay, gute vier Stunden von Arequipa entfernt. Von hier aus werden wir morgen einen Ausflug zum tiefsten Canyon der Welt, dem Colca Canyon, unternehmen. Nachdem wir gestern schon von der Küste bis auf 2.400 Höhenmeter hochgefahren sind, geht es heute noch viel höher. Um das Dorf in der Nähe des Canyons zu erreichen, müssen wir einen 4.900 Meter hohen Pass überqueren. Damit der Körper diese schnellen Höhenunterschiede überhaupt mitmacht, decken wir uns in einem Kiosk mit Coca-Blättern, Coca-Bonbons und „Flowered Water“ ein. Coca aktiviert den Körper und das Flowered Water (riecht wie Saunaaufguss) dient dazu, die Poren zu öffnen und so die Sauerstoffaufnahme zu fördern.

Wir sehen frei lebende Alpaccas

Wir sehen frei lebende Alpaccas

Aus dem Alpaccafell wird hier Kleidung gemacht

Aus dem Alpaccafell wird hier Kleidung gemacht

Tatsächlich ist die Höhe bei der ersten Pause auf einer Hochebene schon zu spüren. Die Landschaft ist atemberaubend und die Luft kühl und frisch, aber auch merklich dünn und leichte Kopfschmerzen stellen sich ein. Obwohl wir schon fast auf 4.000 Meter sind, befinden wir uns auf einer riesigen Ebene, die von Bergen umgeben ist. Derartig riesige Hochebenen haben wir im Himalaya nicht erlebt. Hier oben wird es auch kühl, aber natürlich gibt es bei den Touristenstopps auch Verkaufsstände und wir finden einen schicken Alpacca-Pullover für Yvonne, der gerade einmal 30 Soles (8€) kostet.

Auf 4.900 Metern in die Luft dünn - dank neuem Alpaccapulli ist es aber nicht kalt

Auf 4.900 Metern ist die Luft dünn – dank neuem Alpaccapulli aber nicht zu kalt

Auf dem Höhepunkt des Passes halten wir auf 4.900 Meter. Auch hier befinden wir uns auf einer Hochebene, von wo wir auf die umliegenden 6.000er sehen können. Alleine die kurzen Wege zum Aussichtspunkt und zur 300m entfernten Toilette sind extrem anstrengend und der Herzschlag beschleunigt sich merklich. Wir setzen uns schnell wieder in den Bus und sind froh, dass unsere Unterkunft in Chivay wieder etwas tiefer liegt.

musikalischer Emfpang in Chivay

musikalischer Empfang in Chivay

Das kleine Dörfchen macht einen netten Eindruck. Das Mittagsbuffet wird von einer peruanischen Band begleitet und ist sehr lecker. Obwohl wir heute weitestgehend nur im Bus gesessen haben, sind wir erschöpft und machen nach dem Essen erst einmal ein Nickerchen.

Am späten Nachmittag kommen wir wieder auf die Beine und machen einen Spaziergang durch Chivay. Sobald die Sonne schwächer wird, wird es aber auch kalt und unsere neuen Mützen kommen umgehend zum Einsatz.

Staturen mit traditionellen Tanzgewändern

Staturen mit traditionellen Tanzgewändern

Wie in vielen Städten in Peru gibt es hier einen Platz, den „Plaza des Armas“, der das Stadtzentrum bildet und wo sich die größte Kirche der Stadt befindet. Von hier starten wir unsere Erkundungstour und laufen durch die belebten Gassen. Das Dorf in den Bergen hat definitiv Charme. Wir sehen Staturen von Peruanern in traditionellen Tanzgewändern, bemalte Wände und schlendern über den Markt. Auf dem Rückweg sehen wir einen Scherentänzer, von denen ich bei unserer Recherche über Peru mal gelesen habe. Der Scherentänzer führt in der Straße Kunststücke auf und klappert dazu einen Takt mit zwei scherenförmigen Metallstücken. Wir sind nicht die einzigen, die interessiert stehen bleiben.

Einige Hauswände wurden schick bemalt

Einige Hauswände wurden schick bemalt

Ein Scherentänzer zeigt sein können

Ein Scherentänzer zeigt sein können

Steffi und Yvonne (mit Kopfschmerzen)

Steffi und Yvonne (mit Kopfschmerzen)

Wir finden ein nettes kleines Restaurant mit Kamin und bestellen uns ein Menu Touristco, was ein lokales Brot, eine Suppe und ein Hauptgericht beinhaltet. Das Essen ist ganz gut, aber so richtig können wir es nicht genießen. Während sich bei mir ein leichtes Brummen im Kopf eingeschlichen hat, sind Yvonnes Kopfschmerzen fast unerträglich geworden und wir gehen nach dem Abendessen (20.00Uhr) umgehend ins Bett.

Tag 277: Colca Canyon

Das Tal am Colca Canyon

Das Tal am Colca Canyon

Am Morgen haben wir uns offensichtlich schon ein wenig akklimatisiert, denn die Kopfschmerzen sind weitestgehend verschwunden. Das ist auch gut so, denn nach dem kurzen Frühstück startet unser Ausflug zum Colca Canyon. Nachdem wir in Amerika schon den größten Canyon der Welt gesehen haben, besuchen wir heute den tiefsten Canyon der Welt. Zudem hoffen wir einen Condor zu sehen, den größten Greifvogel der Welt.

Touristenattraktionen auf dem Hinweg

Touristenattraktionen auf dem Hinweg

Auf dem Weg zum Canyon machen wir eine Pause in einem weiteren kleinen Dorf, in dem die Einwohner bestens auf vorbeifahrende Busse vorbeireitet sind. Uns wird von einer Schulklasse vorgetanzt, wir könnten uns mit Alpaccas oder Adlern fotografieren lassen und natürlich können wir auch selbstgemachte Kleidung und kleine Kunstgegenstände erwerben. Das Outfit der hierlebenden Peruaner ist keineswegs eine Touristentracht, sondern ihr ganz normales Alltagsoutfit.

Hier spähen wir nach Condoren

Hier spähen wir nach Condoren

Es geht weiter und wir folgen der kurvigen Schotterstraße entlang des Canyons. Dabei durchqueren wir einen unbeleuchteten Tunnel, in dem die Sichtweite dank aufgewirbeltem Staub nur wenige Meter beträgt. Nach zweistündiger Fahrt haben wir es geschafft und halten an einer Aussichtsplattform, von wo wir eine optimale Aussicht auf den Canyon und die hier ansässigen Condor haben sollen. Tatsächliche lässt der erste Greifvogel nicht lange auf sich warten. Den ersten Condor sehen wir im Canyon und wenig später gesellen sich einige Weitere dazu. Die Sonne steigt höher und die Thermik verbessert sich für die Greifvögel. Es werden immer mehr und kurz bevor wir wieder abfahren, kreisen zahlreiche der majestätischen Vögel mit einer Flügelspannweite von bis zu 3m direkt über unseren Köpfen.

Ein weiblicher Condor

Ein weiblicher Condor

Ein männlicher Condor

Ein männlicher Condor

Wir bekommen eine gute Flugshow geboten

Wir bekommen eine gute Flugshow geboten

Der Colca Canyon

Der Colca Canyon

Ich probiere eine peruanische Delikatesse: Meerschweinchen

Ich probiere eine peruanische Delikatesse: Meerschweinchen

Auf dem Rückweg halten wir zum Mittagessen noch einmal in Chivay, bevor wir wieder nach Arequipa zurückfahren. Am Abend angekommen werden noch die letzten 20 Minuten des Auftaktspiels der Fußballweltmeisterschaft gesehen und danach gehen wir wieder lecker essen. Dieses Mal gibt es eine ganz spezielle peruanische Spezialität. Ich bestelle mir „Cuy“ (Meerschweinchen), was in diesem Teil der Anden als Delikatesse gilt. Geschmacklich ist es okay, besonders viel Fleisch ist allerdings nicht dran. Demnächst gibt es doch lieber wieder Alpacca.

Tag 278: Cusco

Ein malerischer See auf dem Weg nach Cusco

Ein malerischer See auf dem Weg nach Cusco

Soll ich zuschlagen?

Soll ich zuschlagen?

Unsere letzte Busfahrt mit Peru Hop führt uns von Arequipa nach Cusco. Die Fahrt dauert knapp 8 Stunden und ist relativ unspektakulär. Der erste Stopp an einem schönen Bergsee ist vielleicht noch erwähnenswert. Von hier haben wir nicht nur eine tolle Aussicht auf den See und das umliegende Gebirge, sondern es gibt natürlich auch wieder Verkaufsstände und schicke Alpaccamützen.live streaming movie Logan online

Der Plaza de Armas in Cusco

Der Plaza de Armas in Cusco

Gegen Abend erreichen wir dann endlich Cusco. Die Stadt liegt auf 3.300 Metern und gilt als die Touristenhochburg Perus. Von hier starten zahlreiche Touren in das umliegende Gebirge, zu Inka Ruinen und natürlich auch zum berühmten Machu Picchu. Von hier sollte es nicht allzu schwierig werden, die nächsten Reiseetappen zu planen.

Unser Hotel ist relativ günstig, liegt dafür aber etwas außerhalb, so dass wir knappe 20 Minuten in die Stadt laufen müssen. Wir treffen uns mit Steffi und einer Kanadierin zum Essen und gehen ins „Uchu“, ein peruanisches Steakhouse. Mit unserer Inticard bekommen wir hier wieder Rabatt. Das Essen ist gut, aber nach dem fantastischen Essen im ZigZag (Arequipa) sind wir verwöhnt und schwerer zu begeistern.

Tag 279: Stadtbesichtigung Teil 1

Cusco hat eine schöne historische Innenstadt

Cusco hat eine schöne historische Innenstadt

Nach den vielseitigen und ereignisreichen letzten Tagen gönnen wir uns heute einen ganz entspannten Tag. Wir schlafen lange aus und starten erst gegen Mittag unseren Tag mit einem Spaziergang durch Cusco. Die historische Innenstadt ist sogar noch schöner als in Arequipa. Auch hier gibt es wieder den zentralen Plaza de Armas, von wo wir unsere Erkundigungstour starten. Wie vermutet wimmelt es in Cusco von Touristenbüros und Souveniershops. Die Auswahl der Alpacca-Kleidung und Handwerkskunstwerke ist schier unendlich. Wir sind froh auf unserem ersten Inka-Markt in Lima noch nicht richtig zugeschlagen zu haben. Die Sachen sind sehr schön und wir beneiden jene, die nur einen kurzen Trip nach Peru haben, kräftig shoppen können und mit gefüllten Taschen direkt nach Hause fliegen.

In Cusco ist man auch bestens auf den Wandertourismus eingestellt und es werden zahlreiche Relax- und Inkamassagen angeboten. Es ist zwar nicht ganz so günstig wie in Thailand oder Vietnam, aber mit 40 Soles (10 €) deutlich günstiger als in Deutschland.

San Pedro Market

San Pedro Market

Gut entspannt schlendern wir weiter, überqueren den Plaza San Fransico und erreichen wenig später den San Pedro Market. Auf dem lokalen Markt gibt es auch wieder Handwerk und Textilien, aber auch Früchte, Fleisch und Alltagsgegenstände. Wir kaufen uns ein paar Oliven und eine gemischte Nusstüte, bei der wir uns preislich ein bisschen übers Ohr hauen lassen.

Cusco ist in Feierlaune

Cusco ist in Feierlaune

Cusco ist ohnehin keine Stadt von Traurigkeit, aber momentan ist richtig viel los. Am 24. Juni findet das „Inti Rhami Festival“ statt und die Stadt ist schon eine Woche vorher voller Vorbereitung und Feierlaune. Zahlreiche Fußgruppen und Blaskapellen ziehen durch die Straßen und während unseres Abendessens können wir eine Parade beobachten. Am Abend leeren wir mit Steffi noch ein Fläschchen Wein im Hostel und philosophieren im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt.

Tag 280: Stadtbesichtigung Teil 2

Nach dem gestrigen Pausetag, haben wir uns heute wieder ein bisschen (wenn auch nicht zu viel) vorgenommen. Auf dem Weg von unserem (etwas außerhalb liegenden) Hotel laufen wir in die Stadt und können dabei einen interessanten lokalen Markt beobachten. Mitten auf der Straße sitzen einige Peruaner und tauschen Waren wie Obst, Kartoffeln oder sogar ganze Hühner. Manchmal ist es ganz gut, nicht im touristischen Viertel zu schlafen um so ein bisschen vom „echten“ Leben mitzubekommen.

Auf dem Weg zum Green Point

Auf dem Weg zum Green Point

Zum Mittagessen gehen wir heute zum „Green Point“, einem vielfach empfohlenem veganem Restaurant. Welchen Einfluss Tripadvisor in Touristenmetropolen wie Cusco mittlerweile hat, müssen wir vor dem Restaurant erfahren, wo wir noch knapp 20 Minuten auf einen Tisch warten. Die Empfehlung ist aber gut, denn für gerade einmal 10 Soles (2,50 €) dürfen wir uns am Salatbuffet bedienen, bekommen eine Suppe, einen Saft und ein Risotto. Auch ohne Fleisch sehr lecker!

Über Cusco trohnt eine Christusstatur

Über Cusco trohnt eine Christusstatur

Über der Stadt thront auf einem der Berge, ähnlich wie in Rio de Janeiro, eine Christusstatur. Da man von dort auch einen tollen Blick über die Stadt haben soll, entschließen wir uns kurzerhand für eine Wanderung. Der Weg führt uns durch kleine Gassen und steile Treppen bis zu einem Tor, wo wir eine Art Nationalpark betreten. Hier dürfen wir nur auf den offiziellen Wegen laufen, worauf penibel geachtet wird. Oberhalb der Stadt und in der Nähe der Statur befinden sich auch die Gemäuer einer alten Inka-Festung, aber der Eintritt ist recht teuer und wir sparen uns die Inkaruinen für später.

Cusco von oben

Cusco von oben

Wir genießen unseren Aufenthalt in Cusco

Wir genießen unseren Aufenthalt in Cusco

Die Aussicht über die Stadt ist wirklich hervorragend. Wir bekommen einen guten Überblick und können sowohl den Plaza de Armas als auch unser Hotel von oben erkennen.

Am Abend ist schon wieder Schluss mit veganem Essen, den im Fuego gibt es leckere Burger.

Tag 281: WM in Peru!

Unser neuer Reisebegleiter - die Fußball-WM

Unser neuer Reisebegleiter – die Fußball-WM

Seit ein paar Tagen haben wir einen neuen Reisebegleiter. Die Fußball-WM in Brasilien ist seit 3 Tagen im Gange und heute ist das erste Spiel der deutschen Elf. Wir haben unterwegs zwei weitere Deutsche getroffen und uns gemeinsam im „Jardin secreto“, einem Restaurant im Hinterhof, das über einen Beamer und eine Leinwand verfügt, verabredet. Durch die Zeitverschiebung startet das Spiel bei uns bereits um 11:00 Uhr morgens, was uns aber nicht davon abhält auf unsere Nationalmannschaft anzustoßen. Selbst ein paar Peruaner lassen sich von unserer Feierlaune anstecken und wir starten ein gemeinsames Tippspiel, das aber ohne Sieger endet. Das deutsche Team übertrifft jegliche Erwartungen und schlägt Portugal überlegen mit 4-0. Ein fantastischer Auftakt, der mehr verspricht!

4-0 gegen Portugal - ein toller Auftakt

4-0 gegen Portugal – ein toller Auftakt

Gut gelaunt verlassen wir den Hinterhof und machen uns an die Organisation der nächsten Tage. Morgen startet unser „Inka Jungle Trek“, eine günstige und spannende Alternative zum bekannten Inka Trail, der aber ebenfalls am Machu Picchu endet und ohne frühzeitige Planung (und vorherige Buchung) möglich ist. Auf dem Rückweg zum Hotel gehen wir zum Briefing, dass ziemlich ernüchternd ist. Unser Tourguide wirkt etwas unmotiviert und teilt uns mit, dass die Unterkünfte sehr simpel sind und das Essen nicht so toll sein soll. Das klang im Beratungsgespräch noch anders… Wir lassen uns aber nicht demotivieren, packen unsere Sachen und freuen uns auf die Tour.